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Montag, 7. August 2017

Ein erfolgreiches Bücherquartett im Vergaberecht

Ein erfolgreiches Bücherquartett im Vergaberecht



Thomas Ferber: Schwellenwerte und Schätzung des Auftragswertes im Vergaberecht

Eine Praxisanleitung


136 Seiten
Bundesanzeiger Verlag
ISBN 978-3-8462-0564-8
39,00 Euro inkl. MwSt.
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Der Wegweiser durch den Vergaberechts-Dschungel, um zu einer korrekten und nachvollziehbaren Auftragswertschätzung zu kommen.










Thomas Ferber: Fristen Im Vergabeverfahren

Ab Bekanntmachung bis Zuschlag


544 Seiten, 313 Abbildungen
Bundesanzeiger Verlag
ISBN: 978-3-8462-0560-0
79,00 Euro inkl. MwSt. (Hardcover) 4. vollständig überarbeitete Auflage 2017
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Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Rund um das Thema Fristen bei Vergabeverfahren werden alle Aspekte zu diesem Thema durch mehr als 300 Grafiken anschaulich aufbereitet.










Thomas Ferber: Bewertungskriterien und -matrizen im Vergabeverfahren 

Wie erziele ich ein optimales Zuschlagsergebnis?


458 Seiten (Hardcover)
Bundesanzeiger Verlag
ISBN 978-3-8462-0471-9
79,00 Euro inkl. MwSt. (Hardcover)
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Sie entscheiden! Mit keinem anderen Werk lernen Sie, die Zuschlagserteilung optimal zu steuern!











Thomas Ferber: Bieterstrategien im Vergaberecht

Wie erhalte ich öffentliche Aufträge? Wie funktioniert die Vergabe öffentlicher Aufträge?


240 Seiten
Bundesanzeiger Verlag
ISBN 978-3-8462-0268-5
49,00 Euro inkl. MwSt.
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Ihr schneller und erfolgreicher Direkteinstieg in den Wettbewerb um öffentliche Aufträge.












Thomas Ferber: Fristenposter 

Die wichtigsten Fristen im Vergabeverfahren

Die wichtigsten Fristen in einer übersichtlichen Darstellung als A2-Poster (42,0 x 59,4 cm).
14,80 Euro inkl. MwSt.
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Montag, 7. November 2016

Die Bewertungsmatrix im Vergabeverfahren

Eine Bewertungsmatrix ist ein Schema, mit dem
  • Kriterien, 
  • Kriterienklassifizierung (A-Kriterium, B-Kriterium), 
  • Gewichtung, 
  • Benotung und 
  • Mindestanforderungen 
in einer strukturierten Form dargestellt werden. Die Bewertungsmatrix dient dem Auftraggeber zur Strukturierung eines aufgestellten Kriterienkatalogs, dem Gewichten der einzelnen Kriterien und dem Aufstellen des Notenschemas.


Durch die Übersichtlichkeit der Bewertungsmatrix kann der Auftraggeber bereits in einem frühen Stadium inkonsistente Gewichtsverteilungen erkennen und korrigieren. Liegen die Angebote zur Auswertung vor, dient die aufgestellte Bewertungsmatrix dem Auftraggeber zur Bewertung der Angebote.

Den Bietern vermitteln die Bewertungsmatrizen in strukturierter Form die wesentlichen Informationen, um zu verstehen, worauf es dem Auftraggeber ankommt. Aufgrund der Informationen aus den Bewertungsmatrizen können die Bieter ihre Angebote optimieren. Die Gewichtung der Kriterien kann dabei in Form einer prozentualen Gewichtung oder in Form von Gewichtungspunkten erfolgen.




Die Kriterien werden in der Bewertungsmatrix strukturiert mit Positionsnummer dargestellt.


Jedes Kriterium wird mit einer Gewichtung aufgeführt.


Zu jedem Kriterium kann vom Auftraggeber auch eine zu erreichende Mindestpunktzahl vorgegeben werden. Dies wirkt dann wie ein Ausschlusskriterium.


In einer vollständigen Bewertungsmatrix finden sich außerdem noch die Angaben zur Benotung der einzelnen Kriterien.


Die erreichte Punktzahl zu jedem Bewertungskriterium wird mit der Gewichtungspunktzahl des Kriteriums multipliziert.


Für Auftraggeber stellt sich die Frage, wie man die Kriterien geeignet strukturiert und gewichtet, welche Mindestanforderungen gestellt werden müssen und sollen und welches Notensystem verwendet werden soll, um dem optimalen Angebot den Zuschlag erteilen zu können.

Für Bieter stellt sich die Frage, wie man Bewertungsmatrizen analysiert, um das optimale Angebot zu erstellen.

Wer sich als Auftraggeber oder als Bieter mit dem Thema Bewertungsmatrizen in Vergabeverfahren beschäftigt, wird durch den Buchtitel "Bewertungskriterien und -matrizen im Vergabeverfahren" sowie das Seminar "Wertungskriterien und Bewertungsmatrizen" unterstützt.

Seminar Wertungskriterien und Bewertungsmatrizen

Das Seminar Praxisratgeber Vergaberecht - Wertungskriterien und Bewertungsmatrizen behandelt die Besonderheiten der Bewertungskriterien und Bewertungsmatrizen in Vergabeverfahren:
  • Welche Kriterien sind neben dem Preis möglich und erlaubt? 
  • Transparenzgebot 
  • Die richtigen Kriterien finden, Wirtschaftlichkeit der Angebote 
  • Ausschlusskriterien, Bewertungskriterien, 
  • Gewichtung von Kriterien 
  • Preis-Leistung 
  • Richtwertmethode, erweiterte Richtwertmethode, gewichtete Richtwertmethode 
  • Mittelwertmethode, Medianmethode, Referenzwertmethode 
  • Interpolationsmethoden, Preisquotientenmethode
  • Vor- und Nachteile, Besonderheiten der verschiedenen Methoden, Störanfälligkeit und Stabilität der Methoden 
  • Erstellen von Bewertungsmatrizen, Notenskalen 
  • Vermeiden von Komplexität, Analyse von Bewertungsmatrizen 
  • Auswertung mit Hilfe von Bewertungsmatrizen 
  • Rechtsprechung Beispiele und Tipps für die Praxis



Die Vorteile der Seminarreihe Praxisratgeber Vergaberecht:
  • anschauliche und realitätsbezogene Darstellung
  • aktuelle Beispiele und Tipps aus der Praxis
  • kleine Gruppen mit maximal 10 Teilnehmern
  • Zeit für Fragen und Diskussionen
  • umfangreiche Seminarunterlagen als PDF

Die Buch- und Seminarreihe "Praxisratgeber Vergaberecht" versteht es, das Thema Vergaberecht aus dem Paragrafen-Dschungel zu befreien und anschaulich und realitätsbezogen darzustellen. Wer den Praxisbezug dieses eher trockenen Themas sucht, findet ihn hier.

Teilnahmegebühr:
Die Teilnahmegebühr beträgt pro Teilnehmer und Seminar 590,- Euro zuzüglich MwSt. (702,10 Euro inkl. MwSt.) und beinhaltet die Seminarunterlagen sowie Pausengetränke und ein Mittagessen.

Das Schulungsangebot der Firma Praxisratgeber Vergaberecht Thomas Ferber e.K. richtet sich ausschließlich an Unternehmen, juristische Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtliche Sondervermögen und nicht an Verbraucher im Sinne des Gesetzes.






Weitere Informationen zum Seminar und die Möglichkeit zur Anmeldung:

http://praxisratgeber-vergaberecht.de/seminar-bewertungsmatrizen.html




Die nächsten Termine:
08.12.2016 Darmstadt: Wertungskriterien und Bewertungsmatrizen
16.02.2017 Leipzig: Wertungskriterien und Bewertungsmatrizen
09.03.2017 Stuttgart: Wertungskriterien und Bewertungsmatrizen
11.05.2017 Leipzig: Wertungskriterien und Bewertungsmatrizen
18.05.2017 Stuttgart: Wertungskriterien und Bewertungsmatrizen
22.06.2017 Hamburg: Wertungskriterien und Bewertungsmatrizen
14.09.2017 Stuttgart: Wertungskriterien und Bewertungsmatrizen
21.09.2017 Berlin: Wertungskriterien und Bewertungsmatrizen
28.09.2017 Köln: Wertungskriterien und Bewertungsmatrizen

Buch Bewertungskriterien und -matrizen im Vergaberecht



Thomas Ferber
Bewertungskriterien und -matrizen im Vergaberecht
ISBN: 978-3-8462-0471-9
458 Seiten (Hardcover)
79,00 Euro (inkl. MwSt)
Bundesanzeiger Verlag

Direkt beim Bundesanzeiger Verlag bestellen.

Dienstag, 5. Januar 2016

Vortrag auf dem Perimeter Protection Kongress am 13.01.2016 in Nürnberg

Der Perimeter Protection Kongress am 12. und 13.01.2016 findet parallel zur Fachmesse Perimeter Protection (12. bis 14. Januar 2016) statt und beschäftigt sich in Fachvorträgen mit dem kompletten Prozess von der Planung über die Vergabe bis zu Realisierung und Abnahme einer optimalen Außensicherung.

Am Mittwoch, 13.01.2016 halte ich auf dem Perimeter Protection Kongress einen Vortrag mit dem Titel  "Praxisratgeber Vergaberecht: Der Weg zum besten Angebot – Bewertungskriterien und Bewertungsmatrizen" und freue mich auf interessierte Teilnehmer und spannende Diskussionen.

Ort: Messezentrum Nürnberg, NCC West, Saal Paris
Termin: 13.01.2016,  12:15 - 13:00 Uhr

Anmeldungen zum Kongress sind unter www.perimeter-protection.de/kongressanmeldung möglich.

Das gesamte Programm finden Sie unter http://vfs-hh.de/wp-content/uploads/2015/10/Einladung-Perimeter-Protection-Kongress.pdf


Montag, 23. November 2015

Seminar Wertungskriterien und Bewertungsmatrizen am 10.12.2015 in Darmstadt

Am 10.12.2015 findet in Darmstadt im Welcome Hotel das Seminar "Wertungskriterien und Bewertungsmatrizen"  aus der Reihe Praxisratgeber Vergaberecht statt.


Mitarbeiter der Vergabestellen und Bieter haben bei der Angebotsbewertung häufig den Eindruck, den berechneten Ergebnissen ausgeliefert zu sein und keinen Einfluss auf die Zuschlagserteilung nehmen zu können. Sie wissen nicht, welches Potenzial die Instrumente „Bewertungskriterien“, „Gewichtung“ und „Bewertungsmatrizen“ haben können.

Nur derjenige, der die Zusammenhänge sowie Vor- und Nachteile der Bewertungsmethoden und -kriterien versteht, kann am Ende des Vergabeverfahrens ein – aus seiner Sicht - optimales Ergebnis erzielen.

Das Seminar Praxisratgeber Vergaberecht - Wertungskriterien und Bewertungsmatrizen behandelt die Besonderheiten der Bewertungskriterien und Bewertungsmatrizen in Vergabeverfahren:
  • Welche Kriterien sind neben dem Preis möglich und erlaubt? 
  • Transparenzgebot 
  • Die richtigen Kriterien finden, Wirtschaftlichkeit der Angebote 
  • Ausschlusskriterien, Bewertungskriterien, 
  • Gewichtung von Kriterien 
  • Preis-Leistung 
  • Richtwertmethode, erweiterte Richtwertmethode, gewichtete Richtwertmethode 
  • Mittelwertmethode, Medianmethode, Referenzwertmethode 
  • Vor- und Nachteile, Besonderheiten der verschiedenen Methoden, Störanfälligkeit und Stabilität der Methoden 
  • Erstellen von Bewertungsmatrizen, Notenskalen 
  • Vermeiden von Komplexität, Analyse von Bewertungsmatrizen 
  • Auswertung mit Hilfe von Bewertungsmatrizen 
  • Rechtsprechung Beispiele und Tipps für die Praxis 













Die Vorteile der Seminarreihe Praxisratgeber Vergaberecht:
Die Buch- und Seminarreihe "Praxisratgeber Vergaberecht" des Fachverlags Thomas Ferber versteht es, das Thema Vergaberecht aus dem Paragrafendschungel zu befreien und anschaulich und realitätsbezogen darzustellen. Wer den Praxisbezug dieses eher trockenen Themas sucht, findet ihn hier.
  • anschauliche und realitätsbezogene Darstellung
  • aktuelle Beispiele und Tipps aus der Praxis
  • kleine Gruppen mit maximal 10 Teilnehmern
  • Zeit für Fragen und Diskussionen
  • umfangreiche Seminarunterlagen als PDF

Teilnahmegebühr:
Die Teilnahmegebühr für das Seminar "Wertungskriterien und Bewertungsmatrizen" beträgt  pro Teilnehmer 590,- Euro zuzüglich MwSt. (702,10 Euro inkl. MwSt.) und beinhaltet die Seminarunterlagen sowie Pausengetränke und ein Mittagessen.

Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie unter www.fachverlag-ferber.de




Weitere Informationen zu den einzelnen Seminaren und die Möglichkeit zur Anmeldung:

http://www.fachverlag-ferber.de/seminar-bewertungsmatrizen.html

Die Seminare der Seminarreihe "Praxisratgeber Vergaberecht" können modular zu mehrtägigen Seminaren zusammengestellt werden, die sich ideal ergänzen. Das Seminar "Vergabestrategien für Auftraggeber"  kann ideal mit dem Seminar "Wertungskriterien und Bewertungsmatrizen" kombiniert werden.



Alle Termine:

10.12.2015 Darmstadt: Wertungskriterien und Bewertungsmatrizen
03.03.2016 Köln: Wertungskriterien und Bewertungsmatrizen
10.03.2016 Leipzig: Wertungskriterien und Bewertungsmatrizen 08.06.2016 Hamburg: Wertungskriterien und Bewertungsmatrizen
09.09.2016 Darmstadt: Wertungskriterien und Bewertungsmatrizen
12.10.2016 Berlin: Wertungskriterien und Bewertungsmatrizen
08.12.2016 Darmstadt: Wertungskriterien und Bewertungsmatrizen

Montag, 5. Oktober 2015

Seminar Wertungskriterien und Bewertungsmatrizen am 05.11.2015 in Köln, Mediapark

Am 05.11.2015 findet in Köln im Mediapark das Seminar "Wertungskriterien und Bewertungsmatrizen"  aus der reihe Praxisratgeber Vergaberecht statt.


Mitarbeiter der Vergabestellen und Bieter haben bei der Angebotsbewertung häufig den Eindruck, den berechneten Ergebnissen ausgeliefert zu sein und keinen Einfluss auf die Zuschlagserteilung nehmen zu können. Sie wissen nicht, welches Potenzial die Instrumente „Bewertungskriterien“, „Gewichtung“ und „Bewertungsmatrizen“ haben können.

Nur derjenige, der die Zusammenhänge sowie Vor- und Nachteile der Bewertungsmethoden und -kriterien versteht, kann am Ende des Vergabeverfahrens ein – aus seiner Sicht - optimales Ergebnis erzielen.

Das Seminar Praxisratgeber Vergaberecht - Wertungskriterien und Bewertungsmatrizen behandelt die Besonderheiten der Bewertungskriterien und Bewertungsmatrizen in Vergabeverfahren:
  • Welche Kriterien sind neben dem Preis möglich und erlaubt? 
  • Transparenzgebot 
  • Die richtigen Kriterien finden, Wirtschaftlichkeit der Angebote 
  • Ausschlusskriterien, Bewertungskriterien, 
  • Gewichtung von Kriterien 
  • Preis-Leistung 
  • Richtwertmethode, erweiterte Richtwertmethode, gewichtete Richtwertmethode 
  • Mittelwertmethode, Medianmethode, Referenzwertmethode 
  • Vor- und Nachteile, Besonderheiten der verschiedenen Methoden, Störanfälligkeit und Stabilität der Methoden 
  • Erstellen von Bewertungsmatrizen, Notenskalen 
  • Vermeiden von Komplexität, Analyse von Bewertungsmatrizen 
  • Auswertung mit Hilfe von Bewertungsmatrizen 
  • Rechtsprechung Beispiele und Tipps für die Praxis 













Die Vorteile der Seminarreihe Praxisratgeber Vergaberecht:
Die Buch- und Seminarreihe "Praxisratgeber Vergaberecht" des Fachverlags Thomas Ferber versteht es, das Thema Vergaberecht aus dem Paragrafendschungel zu befreien und anschaulich und realitätsbezogen darzustellen. Wer den Praxisbezug dieses eher trockenen Themas sucht, findet ihn hier.
  • anschauliche und realitätsbezogene Darstellung
  • aktuelle Beispiele und Tipps aus der Praxis
  • kleine Gruppen mit maximal 10 Teilnehmern
  • Zeit für Fragen und Diskussionen
  • umfangreiche Seminarunterlagen als PDF

Teilnahmegebühr:
Die Teilnahmegebühr für das Seminar "Vergabestrategien für Auftraggeber" beträgt  pro Teilnehmer 590,- Euro zuzüglich MwSt. (702,10 Euro inkl. MwSt.) und beinhaltet die Seminarunterlagen sowie Pausengetränke und ein Mittagessen.

Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie unter www.fachverlag-ferber.de




Weitere Informationen zu den einzelnen Seminaren und die Möglichkeit zur Anmeldung:

http://www.fachverlag-ferber.de/seminar-bewertungsmatrizen.html

Die Seminare der Seminarreihe "Praxisratgeber Vergaberecht" können modular zu mehrtägigen Seminaren zusammengestellt werden, die sich ideal ergänzen. Das Seminar "Vergabestrategien für Auftraggeber"  kann ideal mit dem Seminar "Wertungskriterien und Bewertungsmatrizen" kombiniert werden.



Alle Termine:
05.11.2015 Köln: Wertungskriterien und Bewertungsmatrizen
10.12.2015 Darmstadt: Wertungskriterien und Bewertungsmatrizen
03.03.2016 Köln: Wertungskriterien und Bewertungsmatrizen
10.03.2015 Leipzig: Wertungskriterien und Bewertungsmatrizen

Freitag, 7. August 2015

Seminar Wertungskriterien und Bewertungsmatrizen am 17.09.2015 in Berlin

Das Seminar Praxisratgeber Vergaberecht - Wertungskriterien und Bewertungsmatrizen behandelt die Besonderheiten der Bewertungskriterien und Bewertungsmatrizen in Vergabeverfahren:
  • Welche Kriterien sind neben dem Preis möglich und erlaubt? 
  • Transparenzgebot 
  • Die richtigen Kriterien finden, Wirtschaftlichkeit der Angebote 
  • Ausschlusskriterien, Bewertungskriterien, 
  • Gewichtung von Kriterien 
  • Preis-Leistung 
  • Richtwertmethode, erweiterte Richtwertmethode, gewichtete Richtwertmethode 
  • Mittelwertmethode, Medianmethode, Referenzwertmethode 
  • Vor- und Nachteile, Besonderheiten der verschiedenen Methoden, Störanfälligkeit und Stabilität der Methoden 
  • Erstellen von Bewertungsmatrizen, Notenskalen 
  • Vermeiden von Komplexität, Analyse von Bewertungsmatrizen 
  • Auswertung mit Hilfe von Bewertungsmatrizen 
  • Rechtsprechung Beispiele und Tipps für die Praxis 









 



  • anschauliche und realitätsbezogene Darstellung
  • aktuelle Beispiele und Tipps aus der Praxis
  • kleine Gruppen mit maximal 10 Teilnehmern
  • Zeit für Fragen und Diskussionen
  • umfangreiche Seminarunterlagen als PDF






17.09.2015 Berlin:
Veranstaltungsort:
Hotel Pullman Schweizerhof
Budapester Str. 25 10787 Berlin

Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung:
www.fachverlag-ferber.de/seminar-bewertungsmatrizen.html





Weitere Termine:
10.09.2015 Dortmund: Wertungskriterien und Bewertungsmatrizen
05.11.2015 Köln: Wertungskriterien und Bewertungsmatrizen
10.12.2015 Darmstadt: Wertungskriterien und Bewertungsmatrizen

Thementag Bewertungskriterien am 03.09.2015 in Köln

Thementag Bewertungskriterien am 03.09.2015 in Köln

Referenten: Dr. Rebecca Schäffer, MJI und Dipl. Math. Thomas Ferber

Mitarbeiter von Vergabestellen unterschätzen häufig den Einfluss, den die im Vergabeverfahren vorgegebenen Zuschlagskriterien und Wertungssysteme sowohl auf die Gestaltung der eingehenden Angebote als auch auf das Ausschreibungsergebnis haben. Umgekehrt haben Bieter bisweilen den Eindruck, im Rahmen der Angebotswertung einer ungerechten Bewertung durch die Vergabestellen bzw. den Berechnungsformeln ausgeliefert zu sein. Hinzu kommen auf beiden Seiten viele Unsicherheiten über die bestehenden Spielräume und Grenzen. Im Ergebnis keine gute Mischung, um ein Vergabeverfahren sinnvoll zu steuern und rechtssicher zu Ende zu bringen bzw. um ein aussichtsreiches Angebot abzugeben! Innerhalb nur eines Tages lernen Sie auf dieser Veranstaltungen alles Wichtige zum Thema Angebotsbewertung - von den rechtlichen Vorgaben, über das praktische "Handwerkszeug" und strategische Hinweise, bis hin zur Dokumentation.

Programm:
  1. Angebotsprüfung und Angebotswertung
  2. Das wirtschaftlichste Angebot
  3. Zuschlagskriterien und Notengebung - Handlungspielraum der Auftraggeber vs. Transparenz und Bieterrechte
  4. Bewertungssysteme im Vergleich
  5. Noch einmal Transparenz - Die richtige Dokumentation von Bewertungsvorgängen und die Mitteilung von Bewertungsergebnissen

Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung 
http://www.bundesanzeiger-verlag.de/vergabe/veranstaltungen/thementag-bewertungskriterien.html

Die Thementage des Bundesanzeiger Verlags zum Vergaberecht  sind eine praktische Schwerpunktveranstaltungen mit Workshop-Charakter durch einen besonders kleinen Teilnehmerkreis. An jedem Thementag wird das spezielle Thema der Veranstaltung von A-Z und mit besonderem Fokus auf den Vergabe-Alltag dargestellt. Dabei freuen sich alle Referenten über eine rege Teilnahme mit vielen Fragen und Beispielen!

Samstag, 30. Mai 2015

Buchreihe Praxisratgeber Vergaberecht

Die Buch- und Seminarreihe "Praxisratgeber Vergaberecht" versteht es, das Thema Vergaberecht aus dem Paragrafendschungel zu befreien und anschaulich und realitätsbezogen darzustellen. Wer den Praxisbezug dieses eher trockenen Themas sucht, findet ihn hier.

Buch Bewertungskriterien und -matrizen im Vergabeverfahren


Thomas Ferber
Bewertungskriterien und -matrizen im Vergabeverfahren
ca. 400 Seiten, 79,00 Euro inkl. MwSt.
Bundesanzeiger Verlag
ISBN 978-3-8462-0471-9

erscheint voraussichtlich im 3. Quartal 2015

Nur wer die verschiedenen Bewertungsmethoden beherrscht und deren Vor- und Nachteile sowie deren Schwachstellen kennt, erlebt keine unliebsamen Überraschungen. Eine nicht den Anforderungen entsprechende Bewertungsmatrix kann für Auftraggeber den Erfolg des Vergabeverfahrens gefährden. Eine falsch interpretierte Bewertungsmatrix kann für Bieter den Erfolg verhindern. Mit dem Buch „Bewertungskriterien und –matrizen im Vergabeverfahren“ aus der Reihe Praxisratgeber Vergaberecht nehmen Sie das Heft wieder in die Hand!

Sie können das Buch bereits heute beim Bundesanzeiger Verlag vorbestellen. 

Buch Bieterstrategien im Vergaberecht


Thomas Ferber
Bieterstrategien im Vergaberecht

ca. 240 Seiten, 49,00 Euro inkl. MwSt.

Bundesanzeiger Verlag

ISBN 978-3-8462-0268-5

1. Aufl. Dez. 2014

Um als Bieter erfolgreich an öffentlichen Ausschreibungen teilzunehmen, muss man die Spielregeln kennen. Bereits geringe Formfehler können zu einem zwingenden Ausschluss führen, eine falsche Bieterstrategie den Erfolg verhindern. Ziel des Praxisratgebers ist es, verschiedene Bieterstrategien vorzustellen und durch Beispiele und Tipps zur richtigen eigenen Strategie zu finden, um die Erfolgsquote bei öffentlichen Ausschreibungen zu verbessern.

Bestellbar in jeder Buchhandlung oder online direkt beim Bundesanzeiger Verlag.




Buch Schwellenwerte und Schätzung des Auftragswertes im Vergaberecht


Thomas Ferber
Schwellenwerte und Schätzung des Auftragswertes im Vergaberecht
ca. 120 Seiten, 39,00 Euro inkl. MwSt.
Bundesanzeiger Verlag
ISBN 978-3-8462-0564-8
4. Quartal 2015


Die Schätzung des Auftragswerts ist von zentraler Bedeutung bei der Vorbereitung von Vergabeverfahren. Der Titel „Schwellenwerte und Schätzung des Auftragswertes im Vergaberecht“ ist der Wegweiser durch den Vergaberechts-Dschungel, um zu einer korrekten und nachvollziehbaren Auftragswertschätzung zu kommen.



Sie können das Buch bereits heute beim Bundesanzeiger Verlag vorbestellen. 


Buch Fristen im Vergabeverfahren

Thomas Ferber
Fristen im Vergabeverfahren
Bundesanzeiger Verlag
ISBN 978-3-942766-03-6
742 Seiten, 215 Grafiken, 50 Tabellen
69,00 Euro inkl. MwSt.
3. Aufl. Sept.. 2013

Rund um das Thema Fristen bei Vergabeverfahren werden alle Aspekte zu diesem Thema durch 215 Grafiken und 50 Tabellen anschaulich aufbereitet. Durch die durchdachte und praxiserprobte Struktur findet man sich in dem 742 Seiten umfassenden Buch sehr schnell zurecht.

Bestellbar über jede Buchhandlung.










Beate Hamacher: "Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Dass man auch die komplizierten Sachverhalte des Vergaberechts durch Grafiken veranschaulichen und verständlich machen kann, beweist das Buch Praxisratgeber Vergaberecht - Fristen im Vergabeverfahren. Rund um das Thema Fristen bei Vergabeverfahren werden alle Aspekte zu diesem Thema durch 215 Grafiken und 50 Tabellen anschaulich aufbereitet und erklärt. Durch die durchdachte Struktur findet man sich in dem 742 Seiten umfassenden Buch sehr schnell zurecht. Ein klasse Buch für den Praktiker."

Dr. Wilfried Stüttgen: "Ob Verkäufer oder Einkäufer im Bereich öffentlicher Auftraggeber. Mit dem Buch in Griffweite lässt man sekundenschnell sein Halbwissen hinter sich und findet die exakten Informationen zu den Vergabeverfahren. Die Überschrift "Praxisratgeber" ist vollkommen zutreffend."

Freitag, 29. Mai 2015

Bewertungskriterien und -matrizen im Vergaberecht

Mitarbeiter der Vergabestellen und Bieter haben bei der Angebotsbewertung häufig den Eindruck, den berechneten Ergebnissen ausgeliefert zu sein und keinen Einfluss auf die Zuschlagserteilung nehmen zu können. Sie wissen nicht, welches Potenzial die Instrumente „Bewertungskriterien“, „Gewichtung“ und „Bewertungsmatrizen“ haben können.

Nur derjenige, der die mathematischen Zusammenhänge sowie Vor- und Nachteile der Bewertungsmethoden und -kriterien versteht, kann am Ende des Vergabeverfahrens ein – aus seiner Sicht - optimales Ergebnis erzielen.

Das Seminar Praxisratgeber Vergaberecht - Wertungskriterien und Bewertungsmatrizen behandelt die Besonderheiten der Bewertungskriterien und Bewertungsmatrizen in Vergabeverfahren:
  • Welche Kriterien sind neben dem Preis möglich und erlaubt? 
  • Transparenzgebot 
  • Die richtigen Kriterien finden, Wirtschaftlichkeit der Angebote 
  • Ausschlusskriterien, Bewertungskriterien, 
  • Gewichtung von Kriterien 
  • Preis-Leistung 
  • Richtwertmethode, erweiterte Richtwertmethode, gewichtete Richtwertmethode 
  • Mittelwertmethode, Medianmethode, Referenzwertmethode 
  • Vor- und Nachteile, Besonderheiten der verschiedenen Methoden, Störanfälligkeit und Stabilität der Methoden 
  • Erstellen von Bewertungsmatrizen, Notenskalen 
  • Vermeiden von Komplexität, Analyse von Bewertungsmatrizen 
  • Auswertung mit Hilfe von Bewertungsmatrizen 
  • Rechtsprechung Beispiele und Tipps für die Praxis 









 

 

Seminar Wertungskriterien und Bewertungsmatrizen

Die Buch- und Seminarreihe "Praxisratgeber Vergaberecht" des Fachverlags Thomas Ferber versteht es, das Thema Vergaberecht aus dem Paragrafendschungel zu befreien und anschaulich und realitätsbezogen darzustellen. Wer den Praxisbezug dieses eher trockenen Themas sucht, findet ihn hier.


  • anschauliche und realitätsbezogene Darstellung
  • aktuelle Beispiele und Tipps aus der Praxis
  • kleine Gruppen mit maximal 10 Teilnehmern
  • Zeit für Fragen und Diskussionen
  • umfangreiche Seminarunterlagen als PDF


Die nächsten Termine:
10.06.2015 Leipzig: Wertungskriterien und Bewertungsmatrizen
16.07.2015 Darmstadt: Wertungskriterien und Bewertungsmatrizen
10.09.2015 Dortmund: Wertungskriterien und Bewertungsmatrizen
17.09.2015 Berlin: Wertungskriterien und Bewertungsmatrizen
05.11.2015 Köln: Wertungskriterien und Bewertungsmatrizen
10.12.2015 Darmstadt: Wertungskriterien und Bewertungsmatrizen

Buch Bewertungskriterien und -matrizen im Vergaberecht



Thomas Ferber
Bewertungskriterien und -matrizen im Vergaberecht
ISBN: 978-3-8462-0471-9
In Vorbereitung
79,00 Euro (inkl. MwSt)
Bundesanzeiger Verlag

Sie können das Buch bereits heute beim Bundesanzeiger Verlag vorbestellen. 

Montag, 6. April 2015

Thementag Bewertungskriterien im Vergaberecht am 03.09.2015 in Köln

Thementag Bewertungskriterien am 03.09.2015 in Köln

Dr. Rebecca Schäffer, MJI und Dipl. Math. Thomas Ferber

Mitarbeiter von Vergabestellen unterschätzen häufig den Einfluss, den die im Vergabeverfahren vorgegebenen Zuschlagskriterien und Wertungssysteme sowohl auf die Gestaltung der eingehenden Angebote als auch auf das Ausschreibungsergebnis haben. Umgekehrt haben Bieter bisweilen den Eindruck, im Rahmen der Angebotswertung einer ungerechten Bewertung durch die Vergabestellen bzw. den Berechnungsformeln ausgeliefert zu sein. Hinzu kommen auf beiden Seiten viele Unsicherheiten über die bestehenden Spielräume und Grenzen. Im Ergebnis keine gute Mischung, um ein Vergabeverfahren sinnvoll zu steuern und rechtssicher zu Ende zu bringen bzw. um ein aussichtsreiches Angebot abzugeben! Innerhalb nur eines Tages lernen Sie auf dieser Veranstaltungen alles Wichtige zum Thema Angebotsbewertung - von den rechtlichen Vorgaben, über das praktische "Handwerkszeug" und strategische Hinweise, bis hin zur Dokumentation.
  • Angebotsprüfung und Angebotswertung
  • Das wirtschaftlichste Angebot
  • Zuschlagskriterien und Notengebung
  • Bewertungssysteme im Vergleich
  • Die richtige Dokumentation von Bewertungsvorgängen und die Mitteilung von Bewertungsergebnissen 

Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung 

Donnerstag, 29. Mai 2014

Bewertungsmatrizen und der Grundsatz der Transparenz

Bei vielen Ausschreibungen wird zwar eine Gewichtung von Zuschlagskriterien aufgeführt, der Grundsatz der Transparenz wird aber trotzdem nicht erfüllt.

Ein Beispiel dazu: 
  • Preis (30%)
  • Qualität (60%)
  • Plausibilität der Projektplanung (10%)
In dem Beispiel werden zwar drei verschiedene Kriterien und deren Gewichtung aufgeführt, doch stellen sich für einen Bieter gleich die folgenden Fragen:
  • Wie werden aus dem Preis Punkte, wie sieht die Umrechnungsformel bei der Umrechnung der Angebotspreise in Punkte aus?
  • Aus welchen Unterkriterien setzen sich die Kriterien Qualität und  Plausibilität der Projektplanung zusammen?
  • Wie sehen die einzelnen Bewertungskriterien im Detail aus und welches Benotungssystem wird verwendet?
  • Welche Anforderung muss man erfüllen, um eine gute bzw. sehr gute Benotung zu bekommen.
  • ...
Die Bieter müssen die Möglichkeit haben ihre Chancen für einen Zuschlag realistisch einschätzen zu können. Und dazu müssen die Bieter vor Abgabe eines Angebotes wissen, worauf es dem Auftraggeber ankommt.  Ansonsten wird das Vergabeverfahren aus Bietersicht zum Glücksspiel.

OLG München , Beschluss vom 19. März 2009 - Verg 2/09: "[..] hat der Auftraggeber in der Aufforderung zur Angebotsabgabe alle vorgesehenen Zuschlagskriterien einschließlich deren Gewichtung mitzuteilen. [..] darf der Auftraggeber bei der Wertung nur diejenigen Kriterien berücksichtigen, die in der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen genannt sind. Die Pflicht zur Bekanntgabe folgt aus dem Transparenzgebot. Jedem Bieter soll vor Abgabe seines Angebotes klar sein, worauf es dem Auftraggeber bei der Vergabe seines Auftrags ankommt. Dies setzt den Bieter in den Stand, seine Chancen für den Zuschlag realistisch einzuschätzen und sein Angebot entsprechend den Wünschen des Auftraggebers auszugestalten."


Der Grundsatz der Transparenz, der sich in § 97 Abs. 1 GWB als auch in § 2 Abs. 1 VOL/A, § 2 EG Abs. 1 VOL/A, § 2 Abs. 1 Nr. 1 VOB/A, § 2 EG Abs. 1 Nr. 1 VOB/A findet, impliziert die Verpflichtung zur Bekanntgabe der Zuschlagskriterien, deren Gewichtung und weiterer Informationen wie z.B Umrechnungsformeln, Notensystem (zum Grundsatz der Transparenz siehe Schneevogl in jurisPK-Vergaberecht, 4. Aufl. 2013, § 2 VOL/A 2009, Rn. 11).

Die Zuschlagskriterien inklusive eventueller Unterkriterien und deren Gewichtung müssen spätestens in den Vergabeunterlagen beschrieben werden. Dies folgt aus den Grundprinzipien der Transparenz und der Gleichbehandlung. Die Bewertungsmatrix muss also spätestens mit den Vergabeunterlagen bereitstehen und den Bewerbern auch mit den Vergabeunterlagen zur Verfügung gestellt werden.


EuGH, Beschluss vom 24.01.2008, C - 532 / 06: „Nach der Rechtsprechung verlangt die letztgenannte Bestimmung, ausgelegt im Licht des in Art. 3 Abs. 2 der Richtlinie 92/50 zum Ausdruck gebrachten Grundsatzes der Gleichbehandlung der Wirtschaftsteilnehmer und der sich daraus ergebenden Verpflichtung zur Transparenz, dass alle Kriterien, die vom Auftrageber bei der Bestimmung des wirtschaftlich günstigsten Angebots berücksichtigt werden, und ihre relative Bedeutung den potenziellen Bietern zum Zeitpunkt der Vorbereitung ihrer Angebote bekannt sind.“


BayObLG, Beschluss vom 03.07.2002, Verg 13 / 02 13: "Auftraggeber nach VOL/A müssen vorher angegebene Zuschlagskriterien bei der Wertung berücksichtigen; nicht angegebene Kriterien dürfen grundsätzlich nicht berücksichtigt werden. [..] Die damit bezweckte Vorhersehbarkeit des Wertungsmaßstabs und der Schutz der Bieter vor Willkür (vgl. BGH NJW 1998, 3644/3646) schließen es aus, daß der Auftraggeber nachträglich von den bekanntgegebenen Zuschlagskriterien abweicht. Das bedeutet grundsätzlich, daß die angegebenen Kriterien berücksichtigt werden müssen, während andere als die angegebenen Kriterien nicht berücksichtigt werden dürfen."

EuGH, Urteil vom 18.11.2010, C - 226 / 09: „Ändert der öffentliche Auftraggeber nach Prüfung der eingereichten Angebote die Gewichtung der Zuschlagskriterien so verstößt er gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz und der daraus fließenden Transparenzpflicht.“


Summa schreibt in jurisPK-Vergaberecht, 4. Aufl. 2013, § 97 GWB, Rn. 273: "Die Pflicht zur Bekanntgabe umfasst alle Informationen, die kalkulationserheblich sein können, also in aller Regel auch die Unterkriterien und deren Gewichtung einschließlich einer Bewertungsmatrix."


Wagner in: jurisPK-Vergaberecht, 4. Aufl. 2013, § 16 VOL/A 2009, Rn. 281: "Von der Bekanntmachungspflicht umfasst sind auch etwaige Wertungsformeln, wie zum Beispiel zur Umrechnung des Angebotspreises in Punkte."

VK Nordbayern vom 03.02.2012 - 21.VK - 3194-42/11: "Die am Auftrag interessierten Unternehmen müssen in die Lage versetzt werden, bei der Vorbereitung ihrer Angebote nicht nur vom Bestehen, sondern auch von der Tragweite der Zuschlagskriterien Kenntnis zu nehmen. Zur Tragweite gehört nicht nur die Gewichtung selbst, sondern auch die Umrechnungsformel bei der Wertung - wie etwa zur Umrechnung der Angebotspreise in Punkte.[..] "


OLG Düsseldorf, Beschluss vom 20.11.2008, VII - Verg 37 / 08: "Für die Annahme eines Kausalzusammenhanges zwischen der unterlassenen Bekanntgabe von Zuschlagskriterien und dem Inhalt der Angebote genügt, wenn nicht auszuschließen ist, dass die Bekanntgabe der Kriterien, ihrer Zuordnung zu den Kriterien und des Punktesystems sowie der sonstigen Gewichtung geeignet ist, den Inhalt der Angebote zu beeinflussen."


BGH, Urteil vom 08.09.1998, X ZR 109 / 96: "Es liegt auf der Hand, daß die Bieter der Willkür der Vergabestelle ausgeliefert wären, wenn diese nach Abgabe der Angebote im Wertungsverfahren die Zuschlagskriterien beliebig wählen könnte. Schon aus Gründen der Rechtsstaatlichkeit, zu denen auch die Vorhersehbarkeit, Meßbarkeit und Transparenz staatlichen Handelns gehören, ist es deshalb unabdingbar, daß die Zuschlagskriterien vorher, d.h. bei Anforderung zur Angebotsabgabe, bekanntgemacht werden, damit sich die interessierten Unternehmen hierauf einstellen können."


VK Nordbayern vom 03.02.2012 - 21.VK - 3194-42/11: "Die Pflicht zur Gewichtung dient der Transparenz des Vergabeverfahrens. Der Bieter muss bei der Abgabe seines Angebotes wissen, auf welche Gesichtspunkte und in welcher Stärke es dem Auftraggeber ankommt ( Vavra in Kulartz Marx Portz Prieß, Kommentar zur VOL/A, 2. Auflage, Rdnr. 254 zu § 19 EG VOL/A ). Eine Bekanntgabe der Unterkriterien wird verlangt, wenn nicht auszuschließen ist, dass die Bekanntgabe der Unterkriterien auf die Erstellung der Angebote Einfluss hat oder zumindest die Möglichkeit besteht, dass sich das Unterkriterium auf den Inhalt des Angebots auswirkt ( OLG München v. 17.01.2008 - Verg 15/07 unter Hinweis auf obergerichtliche Rechtsprechung ). Auch für die verschiedenen Unterkriterien besteht eine Pflicht zur Gewichtung, denn auch diese können für den jeweiligen Bieter für die Angebotsabgabe wesentlich sein [..]"


OLG München , Beschluss vom 19. März 2009 - Verg 2/09: "Der Gleichbehandlungsgrundsatz fordert eine nicht diskriminierende Behandlung aller Bieter vom Beginn bis zum Ende eines Vergabeverfahrens; auch und gerade bei der Wertung darf kein Bieter bevorzugt oder benachteiligt werden. Die Wertung der Angebote hat zudem transparent und nachvollziehbar zu erfolgen."


BayObLG, Beschluss vom 03.07.2002, Verg 13 / 02 13: "Auftraggeber nach VOL/A müssen vorher angegebene Zuschlagskriterien bei der Wertung berücksichtigen; nicht angegebene Kriterien dürfen grundsätzlich nicht berücksichtigt werden. [..] Die damit bezweckte Vorhersehbarkeit des Wertungsmaßstabs und der Schutz der Bieter vor Willkür (vgl. BGH NJW 1998, 3644/3646) schließen es aus, daß der Auftraggeber nachträglich von den bekanntgegebenen Zuschlagskriterien abweicht. Das bedeutet grundsätzlich, daß die angegebenen Kriterien berücksichtigt werden müssen, während andere als die angegebenen Kriterien nicht berücksichtigt werden dürfen."

Für Ausschreibungen unterhalb der EU-Schwellenwerte (also bei den sogenannten nationalen Vergaben) gibt es durchaus Meinungen, die die Gewichtung der Kriterien nicht als notwendige Information bei den Ausschreibungsunterlagen sehen, sondern die Meinung vertreten, das die Reihenfolge ihrer Bedeutung reicht, bzw. das es reicht die Bewertungsmatrix vor dem Öffnungstermin der Angebote fertigzustellen.

Beispielhaft sei hierzu genannt: Noch. Vergaberecht kompakt, Werner Verlag, 5. Aufl 2011, Rn. 376 schreibt: " Bei Vergaben unterhalb der EU-Schwellenwerte genügt es, wenn die Gewichtung der Kriterien nach dem Zeitpunkt der Versendung der Verdingungsunterlagen fixiert wird und in einem Vermerk, der im Zeitraum vor dem Submissionstermin liegt, festgehalten wird."

Doch der Grundsatz der Transparenz bei Vergabeverfahren gilt auch unterhalb der Schwellenwerte. Wie sollen die Bieter vernünftige Angebote erstellen können, wenn ihnen die Wichtigkeit der Zuschlagskriterien und die eigentliche Bewertungsmatrix, die Umrechnungsformeln etc. nicht offen gelegt werden? Provokativ gesprochen, ähneln diese Verfahren mehr einem Lotteriespiel und sorgen für viel Frustation bei den Bietern.


Schneevogl schreibt dagegen in jurisPK-Vergaberecht, 4. Aufl. 2013, § 2 VOL/A 2009, Rn. 11: "Die Verpflichtung und das Erfordernis zur Bekanntgabe der Gewichtung von Zuschlagskriterien lässt sich im Grunde zwanglos schon aus dem vergaberechtlichen Transparenzgrundsatz selbst ableiten. Auch aus dem EU-Primärrecht, das unterhalb der Schwellenwerte zu beachten ist, lässt sich entnehmen, dass zur Sicherstellung eines transparenten Wettbewerbs der Bieter Kenntnis davon haben muss, welche Kriterien in welcher Gewichtung zueinander für den Auftrag ausschlaggebend sein sollen. Eine Angebotserstellung ohne diese Prämissen des Auftraggebers ist kaum belastbar möglich. "

Roggenkamp/Zimmermann schreibt in: jurisPK-Vergaberecht, 4. Aufl. 2013, § 8 VOL/A 2009, Rn. 34: "[..] insbesondere die Pflicht zur Transparenz und Nichtdiskriminierung, kann dem nicht gefolgt werden. Um zumindest dem Risiko des Schadensersatzes im Unterschwellenbereich zu entgehen, empfiehlt sich für Vergabepraktiker, insbesondere bei Beschaffungen mit vermuteter Binnenmarktrelevanz die Zuschlagskriterien bereits vor der Bekanntmachung endgültig zu bestimmen, zu gewichten und dies entsprechend in die Vergabeunterlagen aufzunehmen."

Weitere Informationen zum Thema Wertungskriterien und Bewertungsmatrizen gibt Ihnen das Seminar Praxisratgeber Vergaberecht - Wertungskriterien und Bewertungsmatrizen.