Montag, 25. April 2016

Bewertungsmethoden im Vergabeverfahren

Für die Zuschlagsentscheidung in einem Vergabeverfahren gibt es eine große Anzahl von verschiedenen Bewertungsmethoden, die ihren Eigenschaften nach in Bewertungsklassen klassifiziert werden können, um die Anwendung der Methoden besser zu verstehen.


Bewertungsklasse Ia

Bei der Bewertungsklasse Ia wird ausschließlich der Anschaffungspreis als alleiniges Zuschlagskriterium gewertet. Die Qualität der zu liefernden Leistung wird einzig und allein über die Leistungsbeschreibung vorgegeben und letztendlich durch Ausschlusskriterien beschrieben und gesteuert. Die zu wertenden Angebote müssen alle Ausschlusskriterien erfüllen. Wird nur ein Ausschlusskriterium nicht erfüllt, führt dies zum zwingenden Ausschluss des betreffenden Angebots. Den Zuschlag erhält das Angebot mit dem niedrigsten Angebotspreis.

Bewertungsklasse Ib

Bei der Bewertungsklasse Ib können im Gegensatz zur reinen Bewertung der Anschaffungskosten (Bewertungsklasse Ia) auch die Folgekosten mit berücksichtigt werden. Diese Kostenbetrachtungen sind unter den Begriffen Lebenszykluskosten, Vollkostenbetrachtung, Total Cost of Ownership (TCO) bekannt. Die Leistungsfähigkeit und Qualität der Angebote wird durch die Gesamtkostenbetrachtung berücksichtigt. Eine leistungsfähige und qualitative Lösung spart z.B. Betriebskosten. 

Bewertungsklasse II

Bei der Bewertungsklasse II wird das wirtschaftlichste Angebot durch ein Leistungs-Preis-Verhältnis bzw. Preis-Leistungs-Verhältnis gebildet. Die Kennzahl zur Leistung-Preis-Bewertung wird aus dem Quotienten der Leistungspunkte des Angebots und dem Angebotspreis berechnet. Das Angebot mit der höchsten Kennzahl gewinnt. Werden die Angebote als Punkte in das Preis-Leistungs-Diagramm eingezeichnet und jeder Angebotspunkt mit einer Geraden durch den Nullpunkt verbunden, gewinnt das Angebot, dessen Gerade im Preis-Leistungs-Diagramm die größte Steigung aufweist.

Bewertungsklasse III

Bei den Bewertungsmethoden der Bewertungsklasse III wird für die Zuschlagsentscheidung eine Gesamtpunktzahl aus der Summe der gewichteten Leistungspunkte und der gewichteten Preispunkte betrachtet. Da in dieser Bewertungsklasse Preis und Leistungsterm mit Gewichtungsfaktoren versehen sind, können Preis und Leistung mit einem unterschiedlichen Gewicht in die Bewertung einfließen. Bei den Bewertungsmethoden in der Bewertungsklasse III wird der Angebotspreis in Punkte umgewandelt, damit Leistungsterm und Preisterm addiert werden können. Zur besseren Veranschaulichung kann die Angebotsbewertung bei den Bewertungsmethoden der Bewertungsklasse III durch ein gewichtetes Preis-Leistungs-Diagramm dargestellt werden.

Bewertungsklasse IV

Bei den Bewertungsmethoden der Bewertungsklasse IV wird für die Zuschlagsentscheidung eine Kennzahl aus der Differenz eines gewichteten Leistungsterms und eines gewichteten Preisterms betrachtet. Da in dieser Bewertungsklasse Preis und Leistungsterm mit Gewichtungsfaktoren versehen sind, können Preis und Leistung mit einem unterschiedlichen Gewicht in die Bewertung einfließen. Sowohl der Angebotspreis im Preisterm als auch die Leistungspunktzahl im Leistungsterm müssen allerdings vergleichbar gemacht (normiert) werden, um zu vernünftigen Ergebnissen zu kommen. Bei dieser Normierung werden die Skalen von Preis und Leistungsterm angepasst. Zur besseren Veranschaulichung kann die Angebotsbewertung bei den Bewertungsmethoden der Bewertungsklasse IV durch ein gewichtetes Preis-Leistungs-Diagramm dargestellt werden.

Buch: Bewertungskriterien und -matrizen im Vergabeverfahren


Bewertungskriterien und -matrizen im Vergabeverfahren
Thomas Ferber
ISBN 978-3-8462-0471-9
Bundesanzeiger Verlag
458 Seiten, 79,00 Euro inkl. MwSt. (Hardcover)

Sie können das Buch über jede Buchhandlung oder direkt beim Bundesanzeiger-Verlag bestellen.

Dienstag, 19. April 2016

Vergaberechtsreform 2016: Die wichtigsten Fristen im Vergaberecht im Überblick

Die wichtigsten Fristen im Vergaberecht nach der Vergaberechtsreform 2016 im Überblick.



Das Fristenposter zeigt übersichtlich:
  • Angebotsfristen im offenen Verfahren und die Möglichkeiten der Fristverkürzung
  • Teilnahmefristen im nicht offenen Verfahren und die Möglichkeiten der Fristverkürzungen
  • Angebotsfristen im nicht offenen Verfahren und die Möglichkeiten der Fristverkürzungen
  • Teilnahmefristen im Verhandlungsverfahren und die Möglichkeiten der Fristverkürzungen
  • Angebotsfristen im Verhandlungsverfahren und die Möglichkeiten der Fristverkürzungen
  • Teilnahmefristen im wettbewerblichen Dialog
  • Teilnahmefristen bei der Innovationspartnerschaft
  • Teilnahmefristen bei Konzessionsvergaben

Dabei werden soweit zutreffend die Vergabeverordnungen VgV, VOB/A-EU, SektVO, VSVgV, VOB/A-VS und  KonzVgV behandelt.

Größe: DIN A2, 42,0 x 59,4 cm
hochwertiges Material (250g Bilderdruckpapier) 
€ 14,80 inkl. MwSt.
Bundesanzeiger Verlag

Sie können das Poster direkt beim Bundesanzeiger Verlag bestellen.

Wirtschaftlichkeit und Preis-Leistung nach dem neuen Vergaberecht

Eine der wesentlichen Änderungen der Vergaberechtsreform 2016 ist eine neue Betrachtungsweise der Wirtschaftlichkeit. Denn nach den neuen Vergaberichtlinien soll bei den Vergaben ein stärkerer Fokus auf Qualität, Nachhaltigkeit und Innovation gelegt werden. Der Zuschlag soll daher möglichst auf das Angebot mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis erteilt werden. Dies erfordert bei der Vorbereitung und Durchführung der Vergabeverfahren ein tieferes Verständnis von Bewertungsmethoden und Bewertungsmatrizen, um die Fragestellungen
  • "Welches Mehr an Leistung rechtfertigt welchen höheren Preis?" und 
  • "In welchem Verhältnis müssen Preise/Kosten und Leistung stehen, um ein optimales Ergebnis zu erzielen?
beantworten zu können.

Antworten auf diese Fragestellungen finden Sie in dem Buch:

Bewertungskriterien und -matrizen im Vergabeverfahren
Thomas Ferber
ISBN 978-3-8462-0471-9
Bundesanzeiger Verlag
458 Seiten, 79,00 Euro inkl. MwSt. (Hardcover)

Sie können das Buch über jede Buchhandlung oder direkt beim Bundesanzeiger-Verlag bestellen.

Schwellenwerte und Schätzung des Auftragswertes im Vergaberecht

Pünktlich zum Termin der Vergaberechtsreform 2016 ist am 18.04.2016 das neue Buch "Schwellenwerte und Schätzung des Auftragswertes im Vergaberecht" erschienen.

Die Schätzung des Auftragswerts ist von zentraler Bedeutung bei der Vorbereitung von Vergabeverfahren. Denn unterhalb der EU-Schwellenwerte gelten andere Vergaberegeln als ab Erreichen der Schwellenwerte. Der geschätzte Auftragswert dient außerdem haushaltsrechtlich der Mittel-/Budgetreservierung bzw. Mittel-/Budgetbeantragung.

Auch im Falle einer durch den Auftraggeber vorgenommenen Aufhebung eines Vergabeverfahrens kann der Auftragswert von essenzieller Bedeutung sein. Denn wird die Aufhebung damit begründet, dass kein wirtschaftliches Ergebnis vorliegt, muss dies auf einer ordnungsgemäßen Schätzung des Auftragswertes basieren. Umso wichtiger ist eine sorgfältige, objektive und realistische Schätzung des Auftragswertes, die auch in der Vergabeakte dokumentiert werden muss.

Bei der Schätzung des Auftragswertes geht es um eine Prognose, zu welchem Preis die in den Vergabeunterlagen beschriebene Leistung voraussichtlich unter Wettbewerbsbedingungen beschafft werden kann. Die Schätzung wird dabei in der Regel vom Ausschreibungsergebnis abweichen, da eine Schätzung immer nur eine genäherte Bestimmung darstellen kann. Wurde die Schätzung ordnungsgemäß durchgeführt, d.h.
  • es wurde eine korrekte Bedarfsermittlung durchgeführt,
  • die Schätzung basiert auf soliden Grunddaten,
  • es wurden die Regeln zum Schätzen des Auftragswertes eingehalten und
  • das Ganze wurde dokumentiert,
dann liegt in der Regel keine fehlerhafte Schätzung vor, auch wenn die abgegebenen Angebote zu einem anderen Ergebnis kommen.

Wie eine Schätzung durchzuführen ist, welche Informationsquellen als Datenbasis für die Schätzung genutzt werden können und sollten sowie welche vergaberechtlichen Regeln gelten, erfahren Sie in dem neuen Buch "Schwellenwerte und Schätzung des Auftragswertes".


Thomas Ferber
Schwellenwerte und Schätzung des Auftragswertes im Vergaberecht 
136 Seiten
Bundesanzeiger Verlag
ISBN 978-3-8462-0564-8
39,00 Euro inkl. MwSt.
Erscheinungstermin: 18.04.2016
Sie können das Buch direkt beim Bundesanzeiger Verlag bestellen.



Seminartermine Praxisratgeber Vergaberecht

Seminartermine Mai/Juni 2016 

31.05.2016 - 01.06.2016 Wien:Bieterstrategien für das neue deutsche Vergaberecht
NH Wien Airport, Conference Center, 1300 Flughafen Wien

07.06.2016 Hamburg: Bieterstrategien 
08.06.2016 Hamburg: Wertungskriterien und Bewertungsmatrizen
Le Méridien Hamburg, An der Alster 52-56, 20099 Hamburg

14.06.2016 Darmstadt: Einführung in das Vergaberecht
15.06.2016 Darmstadt: IT-Vergabe 
16.06.2016 Darmstadt: Bieterstrategien
WELCOME HOTEL, Karolinenplatz 4, 64289 Darmstadt

28.06.2016 Stuttgart: Einführung in das Vergaberecht
29.06.2016 Stuttgart: Vergabestrategien für Auftraggeber
30.06.2016 Stuttgart: Praxisseminar und Workshop Preisrecht und Preisprüfung
Maritim Hotel Stuttgart, Seidenstr. 34, 70174 Stuttgart

Seminartermine Juli 2016 

12.07.2016 Darmstadt: Ausschreibung von Postdienstleistungen
13.07.2016 Darmstadt: Wertungskriterien und Bewertungsmatrizen
WELCOME HOTEL, Karolinenplatz 4, 64289 Darmstadt


  Seminarprogramm Januar 2016 - März 2017

Das gesamte Seminarprogramm bis März 2017 finden Sie im aktuellen Seminarkatalog, den Sie elektronisch als PDF direkt herunterladen
(www.praxisratgeber-vergaberecht.de/assets/seminarprogramm2016-v12b.pdf )
oder als gedrucktes Exemplar kostenfrei bestellen können. Dazu senden Sie einfach eine kurze Email mit Ihrer Postanschrift und dem Betreff Seminarkatalogbestellung an kontakt@praxisratgeber-vergaberecht.de .






Montag, 18. April 2016

Vergaberechtsreform 2016

Heute am 18. April 2016 ist das neue deutsche Vergaberecht in Kraft getreten (nachdem der Bundesrat in seiner 943. Sitzung am 18. März 2016 beschlossen hat der Verordnung zur Modernisierung des Vergaberechts - Vergaberechtsmodernisierungsverordnung - VergRModVO - zuzustimmen, tritt das neue Regelwerk am 18.04.2016 in Kraft). Damit hat die umfangreichste Reform und Modernisierung des Vergaberechts der letzten zehn Jahre stattgefunden und dies bewirkt sowohl strukturell als auch inhaltlich sehr große Änderungen.

Das deutsche Vergaberecht bleibt zweigeteilt in einen Bereich unterhalb der EU-Schwellenwerte und einen Bereich ab Erreichen der EU-Schwellenwerte. Nach der Vergaberechtsreform 2016 hat das deutsche Vergaberecht die folgende Struktur.

Die Struktur im deutschen Vergaberecht nach der Vergaberechtsreform 2016

Unterhalb der EU-Schwellenwerte

Unterhalb der EU-Schwellenwerte ist das deutsche Vergaberecht dem Haushaltsrecht des Bundes, der Bundesländer und der Gemeinden zuzurechnen mit den Grundsätzen der Sparsamkeit und Wirtschaftlichkeit.
Die Grundsätze der Sparsamkeit und Wirtschaftlichkeit werden durch Wettbewerb unter den Bietern und das Ermitteln des wirtschaftlichsten Angebotes erreicht. Geregelt wird die Vergabe durch Verwaltungsvorschriften, die auf die Vergabe- und Vertragsordnung für Leistungen VOL/A, Abschnitt A und die Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen, Abschnitt 1 verweisen.

Oberhalb der EU-Schwellenwerte

Bei Auftragswerten oberhalb der EU-Schwellenwerte werden die europäischen Richtlinien (RL 2014/23/EU, RL 2014/24/EU, RL 2014/25/EU, RL 2009/81/EG) im deutschen Vergaberecht durch den vierten Teil des GWB (Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen) an ranghöchster Stelle umgesetzt. Die komplexe Struktur des deutschen Vergaberechts wird dabei spürbar vereinfacht. Die wesentlichen gesetzlichen Vorgaben zum Vergaberecht werden im Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) verankert. Die bisherigen Vergabeordnungen VOL/A-EG und VOF werden nicht mehr weitergeführt, sondern in die Vergabeverordnung VgV integriert.

Die  Verordnungen
  • SektVO (Sektorenverordnung - Verordnung über die Vergabe von öffentlichen Aufträgen im Bereich des Verkehrs, der Trinkwasserversorgung und der Energieversorgung) für Beschaffungen im Sektorenbereich
  • VSVgV (Vergabeverordnung für die Bereiche Verteidigung und Sicherheit) für Beschaffungen im Bereich Verteidigung und Sicherheit
  • KonzVgV ((Konzessionsvergabeverordnung - Verordnung über die Vergabe von Konzessionen) für Konzessionsvergaben
  • VgV (Vergabeverordnung - Verordnung über die Vergabe öffentlicher Aufträge) für alle anderen Beschaffungen
ergänzen die vergaberechtlichen Regelungen im GWB und regeln die Einzelheiten der Vergabeverfahren. Aufgrund der Besonderheiten bei Bauverfahren findet die VOB/A weiterhin Anwendung.

Die inhaltlichen Änderungen der Vergaberechtsreform 2016 betreffen auch die Fristen im Vergabeverfahren. Einen Überblick zu den wichtigsten Fristen im Vergabeverfahren nach der Vergaberechtsreform 2016 vermittelt das beim Bundesanzeiger Verlag erhältliche Fristenposter.

Fristenposter14,80 Euro inkl. MwSt.
Bundesanzeiger Verlag
Größe: DIN A2, 42,0 cm x 59,4 cm
hochwertiges Material (250g Bilderdruckpapier)
www.praxisratgeber-vergaberecht.de/fristenposter.html











Im Sommer erscheint dann das Standard-Werk zum Thema Fristen im Vergabefahren umfassend überarbeitet mit der 4. Auflage im Bundesanzeiger Verlag und enthält alle Neuerungen der Vergaberechtsreform 2016. Die praxiserprobte Struktur mit vielen Grafiken und Tabellen führt Sie leicht verständlich durch das komplexe Thema und ermöglicht Ihnen den schnellen Durchblick im "Paragraphen-Dschungel".

Thomas Ferber
Fristen Im Vergabeverfahren
ISBN: 978-3-8462-0560-0
4. vollständig überarbeitete Auflage 2016
ca. 400 Seiten  (Hardcover)
Bundesanzeiger Verlag
Erscheint voraussichtlich 07/2016
Subskriptionspreis von 69,- EUR (inkl. MwSt. gilt bis vier Wochen nach Erscheinen des Titels, danach gilt ein Preis von 79,- EUR inkl. MwSt.).
www.praxisratgeber-vergaberecht.de/fristen-4.aufl.html


Pünktlich zum Inkrafttretten der Vergaberechtsreform erscheint am 18.04.2016 das Buch "Schwellenwerte und Schätzung des Auftragswertes im Vergaberecht".

Thomas Ferber
Schwellenwerte und Schätzung des Auftragswertes im Vergaberecht
Bundesanzeiger Verlag
ISBN 978-3-8462-0564-8
ca. 130 Seiten 
39,00 Euro inkl. MwSt.


Weitere Informationen unter:
 www.praxisratgeber-vergaberecht.de/auftragswert.html


Eine weitere wesentliche Änderung der Vergaberechtsreform ist eine neue Betrachtungsweise der Wirtschaftlichkeit bei der ein stärkerer Fokus auf Qualität, Nachhaltigkeit und Innovation gelegt werden. Es stellt sich dabei die Frage: "Welches Mehr an Leistung rechtfertigt welchen höheren Preis". Die Antwort dazu findet man im Buch "Bewertungskriterien und -matrizen im Vergabeverfahren".

Thomas Ferber
Bewertungskriterien und -matrizen im Vergabeverfahren
458 Seiten, 79,00 Euro inkl. MwSt. (Hardcover)
Bundesanzeiger Verlag
ISBN 978-3-8462-0471-9

www.praxisratgeber-vergaberecht.de/bewertungskriterien.html




 

Der Inhalt der Seminare aus der Reihe "Praxisratgeber Vergaberecht" wurde bereits auf das neue Vergaberecht angepasst. In allen Vergaberechtsseminaren aus der Reihe "Praxisratgeber Vergaberecht" wird bereits das neue Vergaberecht behandelt. Das gesamte Seminarprogramm bis März 2017 finden Sie im aktuellen Seminarkatalog, den Sie elektronisch als PDF direkt herunterladen
(www.praxisratgeber-vergaberecht.de/assets/seminarprogramm2016-v12b.pdf )
oder als gedrucktes Exemplar kostenfrei bestellen können. Dazu senden Sie einfach eine kurze Email mit Ihrer Postanschrift und dem Betreff Seminarkatalogbestellung an kontakt@praxisratgeber-vergaberecht.de


Sonntag, 17. April 2016

Die neuen Angebotsfristen im offenen Verfahren

Mit der Vergaberechtsreform 2016, die zum 18. April 2016 in Kraft tritt, findet die umfangreichste Reform und Modernisierung des Vergaberechts der letzten zehn Jahre statt, und diese bewirkt sowohl strukturell als auch inhaltlich sehr große Änderungen.

Die inhaltlichen Änderungen der Vergaberechtsreform 2016 betreffen auch die Fristen im Vergabeverfahren. Z. B. hat sich beim offenen Verfahren die Standard-Mindestfrist von früher 52 Kalendertagen auf 35 Kalendertage reduziert. Durch weitere geeignete Maßnahmen kann der Auftraggeber die Angebotsfrist bis auf 15 Kalendertage reduzieren.



Der in der aktuellen Ausgabe (2/16) der Zeitschrift Vergabe Fokus erschienene Aufsatz "Angebotsfristen im offenen Verfahren" beschäftigt sich ausführlich mit den Angebotsfristen im offenen Verfahren und zeigt, wann Fristen beginnen und wann diese enden sowie welche Regeln für Samstage, Sonntage und Feiertage in Bezug auf die Fristen gelten. Des Weiteren werden die Möglichkeiten von Fristverkürzungen und die Regeln zum Verlängern der Angebotsfristen behandelt.

Fristenposter

Für alle, die die wichtigsten Fristen im Vergaberecht nach der Vergaberechtsreform 2016 im Überblick haben möchten, empfiehlt sich das Fristenposter.


Das Fristenposter zeigt übersichtlich:
  • Angebotsfristen im offenen Verfahren und die Möglichkeiten der Fristverkürzung
  • Teilnahmefristen im nicht offenen Verfahren und die Möglichkeiten der Fristverkürzungen
  • Angebotsfristen im nicht offenen Verfahren und die Möglichkeiten der Fristverkürzungen
  • Teilnahmefristen im Verhandlungsverfahren und die Möglichkeiten der Fristverkürzungen
  • Angebotsfristen im Verhandlungsverfahren und die Möglichkeiten der Fristverkürzungen
  • Teilnahmefristen im wettbewerblichen Dialog
  • Teilnahmefristen bei der Innovationspartnerschaft
  • Teilnahmefristen bei Konzessionsvergaben

Dabei werden soweit zutreffend die Vergabeverordnungen VgV, VOB/A-EU, SektVO, VSVgV, VOB/A-VS und  KonzVgV behandelt.

Größe: DIN A2, 42,0 x 59,4 cm
hochwertiges Material (250g Bilderdruckpapier) 
€ 14,80 inkl. MwSt.
Erscheinungstermin: 04.04.2016
Bundesanzeiger Verlag

Sie können das Poster direkt beim Bundesanzeiger Verlag bestellen.

Intensivseminar für Bieter zum Vergaberecht in Hamburg

Mit der Vergaberechtsreform 2016, die zum 18. April 2016 in Kraft tritt, findet die umfangreichste Reform und Modernisierung des Vergaberechts der letzten zehn Jahre statt, und diese bewirkt sowohl strukturell als auch inhaltlich sehr große Änderungen. Eine der wesentlichen Änderungen im neuen Vergaberecht ist eine neue Betrachtungsweise der Wirtschaftlichkeit. Um als Unternehmen erfolgreich an öffentlichen Ausschreibungen teilzunehmen, muss man die neuen Spielregeln des Vergaberechts kennen und verstehen.

Das 2-tägige Intensivseminar vom 07.06. - 08.06.2016  im Le Méridien Hamburg geht aus Bietersicht auf die Änderungen durch die Vergaberechtsreform 2016 ein und zeigt welche Informationsrechte man als Bieter hat, wie man formale Fehler in Ausschreibungen vermeidet, durch die richtige Strategie bei Bieterfragen die eigene Position stärkt und dem Wettbewerb keine Informationsvorteile verschafft, fehlende Leistungsfähigkeit und Fachkunde durch Nachunternehmen und Bietergemeinschaften ausgleicht, Nebenangebote und mehrere Hauptangebote strategisch einsetzt und vieles mehr.

Der zweite Seminartag geht detailliert auf das Thema Wirtschaftlichkeit, Bewertungsmatrizen, Zuschlagskriterien und Bewertungsmethoden ein. Das Seminar zeigt, wie man Bewertungsmatrizen analysiert und wie man sein Angebot als Bieter bzgl. Zuschlagskriterien und Bewertungsmatrizen optimiert.


2-tägiges Intensivseminar "Bieterstrategien" + "Wertungskriterien und Bewertungsmatrizen"



Die Teilnahmegebühr beträgt pro Teilnehmer und zweitägigen Seminar 1.050,- Euro zuzüglich MwSt. (1.249,50 Euro inkl. MwSt.) und beinhaltet die Seminarunterlagen sowie Pausengetränke und Mittagessen.

Anmeldeformular

1-tägige Seminare 

Die Seminare "Bieterstrategien" und "Wertungskriterien und Bewertungsmatrizen" können auch einzeln gebucht werden.
Die Teilnahmegebühr für ein 1-tägiges Seminar beträgt pro Teilnehmer und Seminar 590,- Euro zuzüglich MwSt. (702,10 Euro inkl. MwSt.) und beinhaltet die Seminarunterlagen sowie Pausengetränke und ein Mittagessen.

Dienstag 07.06.2016: Bieterstrategien


Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung.

Mittwoch 08.06.2016: Wertungskriterien und Bewertungsmatrizen


Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung.




Die Vorteile der Seminarreihe Praxisratgeber Vergaberecht:
Die Seminarreihe "Praxisratgeber Vergaberecht" versteht es, das Thema Vergaberecht aus dem Paragrafen-Dschungel zu befreien und anschaulich und realitätsbezogen darzustellen. Wer den Praxisbezug dieses eher trockenen Themas sucht, findet ihn hier.



  • anschauliche und realitätsbezogene Darstellung
  • aktuelle Beispiele und Tipps aus der Praxis
  • inklusive den Neuerungen durch die Vergaberechtsreform 2016
  • kleine Gruppen mit maximal 10 Teilnehmern
  • Zeit für Fragen und Diskussionen
  • umfangreiche Seminarunterlagen als PDF





Das Schulungsangebot der Firma Praxisratgeber Vergaberecht Thomas Ferber e.K. richtet sich ausschließlich an Unternehmen, juristische Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtliche Sondervermögen und nicht an Verbraucher im Sinne des Gesetzes.

Montag, 11. April 2016

Noch ein Platz frei! Seminar Vergaberechtsreform 2016 am 28.04.2016 in Darmstadt


Noch ein letzter Teilnehmerplatz frei.

Das Seminar Praxisratgeber Vergaberecht - Vergaberechtsreform 2016 findet am 28.04.2016 im Welcome Hotel in Darmstadt statt.


Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie unter
http://praxisratgeber-vergaberecht.de/reform-2016.html


Mit der Vergaberechtsreform 2016, die zum 18.4.2016 in Kraft treten soll, findet die umfangreichste Reform/Modernisierung des Vergaberechts der letzten zehn Jahre statt und diese bewirkt sowohl strukturell als auch inhaltlich sehr große Änderungen.

Die Ziele der Vergaberechtsreform 2016 sind dabei
  • eine effizientere, einfachere und flexiblere Gestaltung der Vergabeverfahren, 
  • eine Erleichterung der Teilnahme insbesondere kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) an öffentlichen Vergabeverfahren, 
  • die Berücksichtigung von sozialen, umweltbezogenen und innovativen Aspekten sowie 
  • die Vereinfachung, Effizienzsteigerung und Verbesserung der Transparenz durch elektronische Kommunikation. 
Die komplexe Struktur des deutschen Vergaberechts wird dabei spürbar vereinfacht. Die wesentlichen gesetzlichen Vorgaben zum Vergaberecht werden im Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkun-gen (GWB) verankert. Die bisherigen Vergabeordnungen VOL/A-EG und VOF werden nicht mehr weitergeführt, sondern in die Vergabeverordnung VgV integriert.

Die Verordnungen
  • SektVO (Sektorenverordnung - Verordnung über die Vergabe von öffentlichen Aufträgen im Bereich des Verkehrs, der Trinkwasserversorgung und der Energieversorgung) für Beschaffungen im Sektorenbereich 
  • VSVgV (Vergabeverordnung für die Bereiche Verteidigung und Sicherheit) für Beschaffungen im Bereich Verteidigung und Sicherheit 
  • KonzVgV (Konzessionsvergabeverordnung - Verordnung über die Vergabe von Konzessionen) für Konzessionsvergaben 
  • VgV (Vergabeverordnung - Verordnung über die Vergabe öffentlicher Aufträge) für alle anderen Beschaffungen 
ergänzen die vergaberechtlichen Regelungen im GWB und regeln die Einzelheiten der Vergabeverfahren. Aufgrund der Besonderheiten bei Bauverfahren findet die VOB/A weiterhin Anwendung.



Im Einzelnen werden im Seminar die folgenden Neuerungen behandelt:
  • Die neue Struktur im Vergaberecht: GWB, VgV, SektVO, KonzVgV, VSVgV und VOB
  • Verhältnismäßigkeit
  • E-Vergabe
  • Verfahrensarten und Verfahrenswahl
  • Konzessionen
  • Innovationspartnerschaft
  • Zwingende und fakultative Ausschlussgründe
  • Eignungserklärungen und Eignungsprüfung
  • Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE)
  • Zuschlagskriterien und Wirtschaftlichkeit
  • Vertragsänderungen während der Vertragslaufzeit

Die Buch- und Seminarreihe "Praxisratgeber Vergaberecht" versteht es, das Thema Vergaberecht aus dem Paragrafen-Dschungel zu befreien und anschaulich und realitätsbezogen darzustellen. Wer den Praxisbezug dieses eher trockenen Themas sucht, findet ihn hier.

Teilnahmegebühr:
Die Teilnahmegebühr beträgt pro Teilnehmer und Seminar 590,- Euro zuzüglich MwSt. (702,10 Euro inkl. MwSt.) und beinhaltet die Seminarunterlagen sowie Pausengetränke und ein Mittagessen.

Das Schulungsangebot der Firma Praxisratgeber Vergaberecht Thomas Ferber e.K. richtet sich ausschließlich an Unternehmen, juristische Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtliche Sondervermögen und nicht an Verbraucher im Sinne des Gesetzes.








Die Zuschlagsbewertung nach der Vergaberechtsreform 2016

Mit den neuen Vergaberichtlinien soll bei den Vergaben ein stärkerer Fokus auf Qualität, Nachhaltigkeit und Innovation gelegt werden. Eine Zuschlagsbewertung nach Preis-Leistung soll dies fördern. Dies erfordert allerdings bei der Vorbereitung der Vergabeverfahren ein sorgfältiges Vorgehen. Der Auftraggeber muss sich für geeignete Zuschlagskriterien entscheiden, die sowohl einen Wettbewerb zulassen als auch messbar und damit bewertbar sind. Die Gewichtung und das Punktebenotungssystem für die Kriterien haben einen großen Einfluss auf die Zuschlagsentscheidung und müssen ebenfalls sorgfältig ausgewählt werden. Die Kriterien sowie die Gewichtung und Benotung der Kriterien können in einer strukturierten Form als Bewertungsmatrix dargestellt werden.

Soll neben dem Preis bzw. den Kosten auch die Leistung in Form von Leistungspunkten berücksichtigt werden, dann kann die Wirtschaftlichkeit nur über eine Zuschlagsformel einer Bewertungsmethode ermittelt werden. Und auch hier muss der Auftraggeber im Vorfeld eine bewusste Entscheidung für eine Bewertungsmethode treffen. Eine pauschale Antwort, welche Bewertungsmethode grundsätzlich zu empfehlen wäre, ist nicht ganz einfach.


Bei einer Gewichtung von 50% Preis und 50% Leistung empfiehlt sich die Anwendung der einfachen Richtwertmethode (Verhältnis von Leistungspunkten und Angebotspreis).



Überall dort, wo der Wunsch bzw. die Notwendigkeit besteht Preis und Leistung unterschiedlich bei der Zuschlagsbewertung zu gewichten, muss man einiges mehr beachten. Einige gängige Methoden sollten nach Empfehlung des Autors keine Anwendung finden, wie z.B. die einfache gewichtete Richtwertmethode, die lineare Interpolation mit Preisspanne sowie die lineare Interpolation um einen Median bzw. Mittelwert. Unter Berücksichtigung wichtiger Randbedingungen sind z.B. die lineare Interpolation mit dem 2-fachen des niedrigsten Angebotspreises oder auch Methoden, die die Angebotspreise in ein Verhältnis setzen, nutzbar.



Allerdings haben alle Zuschlagsformeln auch Schwächen, und dieser Schwächen muss sich der Auftraggeber im Vorfeld bewusst sein und diese durch geeignete Maßnahmen wie z.B. Mindestleistungspunktzahlen und Preisobergrenzen verhindern bzw. einschränken.

Ein Verfahren, das man nicht versteht, wird in nicht seltenen Fällen zu unsinnigen Ergebnissen führen, da die Schwachstellen nicht erkannt und durch geeignete Maßnahmen verhindert werden. Eine Ausschreibung nach Preis und Leistung erfordert deshalb ein "Mehr" an Vorbereitung.

Bei der Ausschreibung von standardisierten Produkten bzw. bei Ausschreibungen, bei denen die zu beschaffende Leistung sehr detailliert beschrieben werden kann, kann der Preis als alleiniges Zuschlagskriterium ausreichend sein und darf auch nach der Vergaberechtsreform seine Anwendung finden.

Für alle, die sich detaillierter mit dieser Thematik auseinandersetzen möchten oder müssen, empfehlen sich die folgenden Seminare/Bücher:

Seminar: Wertungskriterien und Bewertungsmatrizen

14.04.2016 Darmstadt
08.06.2016 Hamburg
13.07.2016 Darmstadt
09.09.2016 Darmstadt
12.10.2016 Berlin
08.12.2016 Darmstadt
16.02.2017 Leipzig
09.03.2017 Stuttgart

 

 Buch: Bewertungskriterien und -matrizen im Vergabeverfahren

Thomas Ferber
Bewertungskriterien und -matrizen im Vergabeverfahren
458 Seiten, 79,00 Euro inkl. MwSt. (Hardcover)
Bundesanzeiger Verlag
ISBN 978-3-8462-0471-9

www.praxisratgeber-vergaberecht.de/bewertungskriterien.html

Sonntag, 10. April 2016

Vergaberechtsreform 2016

Nachdem der Bundesrat in seiner 943. Sitzung am 18. März 2016 beschlossen hat der Verordnung zur Modernisierung des Vergaberechts (Vergaberechtsmodernisierungsverordnung - VergRModVO) zuzustimmen, tritt das neue Regelwerk am 18.04.2016 in Kraft.
Damit findet die umfangreichste Reform und Modernisierung des Vergaberechts der letzten zehn Jahre statt, und diese bewirkt sowohl strukturell als auch inhaltlich sehr große Änderungen.

Seminare Praxisratgeber Vergaberecht

Der Inhalt der Seminare aus der Reihe "Praxisratgeber Vergaberecht" wurde bereits angepasst. In allen Vergaberechtsseminaren aus der Reihe "Praxisratgeber Vergaberecht" wird bereits das neue Vergaberecht behandelt. Das gesamte Seminarprogramm bis März 2017 finden Sie im aktuellen Seminarkatalog, den Sie elektronisch als PDF direkt herunterladen
(www.praxisratgeber-vergaberecht.de/assets/seminarprogramm2016-v12b.pdf )
oder als gedrucktes Exemplar kostenfrei bestellen können. Dazu senden Sie einfach eine kurze Email mit Ihrer Postanschrift und dem Betreff Seminarkatalogbestellung an kontakt@praxisratgeber-vergaberecht.de



Buch "Schwellenwerte und Schätzung des Auftragswertes im Vergaberecht"

Pünktlich zum Inkrafttretten der Vergaberechtsreform erscheint am 18.04.2016 das Buch "Schwellenwerte und Schätzung des Auftragswertes im Vergaberecht".

Thomas Ferber
Schwellenwerte und Schätzung des Auftragswertes im Vergaberecht
Bundesanzeiger Verlag
ISBN 978-3-8462-0564-8
ca. 130 Seiten 
39,00 Euro inkl. MwSt.
erscheint voraussichtlich am 18. April 2016

Weitere Informationen unter:
 www.praxisratgeber-vergaberecht.de/auftragswert.html


Buch "Fristen im Vergabeverfahren"

Im Sommer erscheint das Standard-Werk zum Thema Fristen im Vergabefahren umfassend überarbeitet mit der 4. Auflage im Bundesanzeiger Verlag und enthält alle Neuerungen der Vergaberechtsreform 2016. Die praxiserprobte Struktur mit vielen Grafiken und Tabellen führt Sie leicht verständlich durch das komplexe Thema und ermöglicht Ihnen den schnellen Durchblick im "Paragraphen-Dschungel".

Thomas Ferber
Fristen Im Vergabeverfahren
ISBN: 978-3-8462-0560-0
4. vollständig überarbeitete Auflage 2016
ca. 400 Seiten  (Hardcover)
Bundesanzeiger Verlag
Erscheint voraussichtlich 07/2016
Subskriptionspreis von 69,- EUR (inkl. MwSt. gilt bis vier Wochen nach Erscheinen des Titels, danach gilt ein Preis von 79,- EUR inkl. MwSt.).
www.praxisratgeber-vergaberecht.de/fristen-4.aufl.html


Fristenposter

Bereits heute erhältlich ist das Fristeposter mit dem Überblick zu den wichtigsten Fristen im Vergabeverfahren nach der Vergaberechtsreform 2016.

Fristenposter14,80 Euro inkl. MwSt.
Bundesanzeiger Verlag
Größe: DIN A2, 42,0 cm x 59,4 cm
hochwertiges Material (250g Bilderdruckpapier)
www.praxisratgeber-vergaberecht.de/fristenposter.html




Donnerstag, 7. April 2016

Praxisseminar in Wien zum neuen deutschen Vergaberecht für österreichische Unternehmen

Mit der Vergaberechtsreform 2016, die zum 18. April 2016 in Kraft tritt, findet die umfangreichste Reform/Modernisierung des deutschen Vergaberechts der letzten zehn Jahre statt, und diese bewirkt sowohl strukturell als auch inhaltlich sehr große Änderungen.

Um als österreichisches Unternehmen erfolgreich an öffentlichen Ausschreibungen in Deutschland teilzunehmen, muss man diese neuen Spielregeln kennen.

Das zweitägige Seminar geht aus Sicht der Unternehmen auf die Änderungen durch die Vergaberechtsreform 2016 ein und zeigt welche Informationsrechte man als Bieter hat, wie man formale Fehler in Ausschreibungen vermeidet, durch die richtige Strategie bei Bieterfragen die eigene Position stärkt und dem Wettbewerb keine Informationsvorteile verschafft, fehlende Leistungsfähigkeit und Fachkunde durch Nachunternehmen und Bietergemeinschaften ausgleicht, das Angebot bzgl. Zuschlagskriterien und Bewertungsmatrizen optimiert, Nebenangebote und mehrere Hauptangebote strategisch einsetzt und elektronische Vergabe und elektronische Signatur verwendet. Des weiteren wird der Umgang mit Eignungsanforderungen und die Verwendung der neuen „Einheitlichen Europäische Eigenerklärung (EEE)“ gezeigt.
Ebenfalls aufgezeigt werden die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen deutschem und österreichischem Vergaberecht.





Das Seminar behandelt im Einzelnen: 
  • Das neue deutsche Vergaberecht nach der Vergaberechtsreform 2016 
  • Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen deutschem und österreichischem Vergaberecht
  • Die richtigen Ausschreibungen finden 
  • Beratung im Vorfeld von Ausschreibungen 
  • Die Sprache der Ausschreibung verstehen: Analyse von Bekanntmachungen und Ausschreibungsunterlagen 
  • Informationsrechte als Bieter 
  • Vermeiden von Formfehlern 
  • Strategien für Bieterfragen 
  • Rügen und Nachprüfungsverfahren 
  • Nachunternehmen und Bietergemeinschaften 
  • Hauptangebote und Nebenangebote 
  • Eignungskriterien 
  • Zuschlagskriterien und Bewertungsmatrizen 
  • elektronische Vergabe und elektronische Signatur 
  • Verwenden von Checklisten 
  • Beispiele und Tipps 

Termine 

31.05. - 01.06.2016 Wien

Die Buch- und Seminarreihe "Praxisratgeber Vergaberecht" versteht es, das Thema Vergaberecht aus dem Paragrafen-Dschungel zu befreien und anschaulich und realitätsbezogen darzustellen. Wer den Praxisbezug dieses eher trockenen Themas sucht, findet ihn hier.

Teilnahmegebühr:
Die Teilnahmegebühr beträgt pro Teilnehmer und zweitägigen Seminar 1.050,- Euro zuzüglich MwSt. und beinhaltet die Seminarunterlagen sowie Pausengetränke und Mittagessen.

Das Schulungsangebot der Firma Praxisratgeber Vergaberecht Thomas Ferber e.K. richtet sich ausschließlich an Unternehmen, juristische Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtliche Sondervermögen und nicht an Verbraucher im Sinne des Gesetzes.





Kurzlebenslauf Thomas Ferber
Diplom-Mathematiker und früherer langjähriger Key-Account-Manager für den Geschäftsbereich Forschung und Lehre bei Sun Microsystems mit der Sonderaufgabe Vergaberecht. Studium des Wirtschaftsrechts an der Universität des Saarlandes.

Autor der Bücher:
  1.  Fristen im Vergabeverfahren, 4. Aufl“ (ISBN 978-3-8462-0560-0), 07/2016 Bundesanzeiger Verlag
  2.  "Schwellenwerte und Schätzung des Auftragswertes im Vergaberecht" (ISBN 978-3-8462-0564-8), 04/2016 Bundesanzeiger Verlag
  3. Bewertungskriterien und -matrizen im Vergabeverfahren“ (ISBN 978-3-8462-0471-9), 10/2015 Bundesanzeiger Verlag
  4. Bieterstrategien im Vergaberecht“ (ISBN 978-3-8462-0268-5), 12/2014 Bundesanzeiger Verlag
  5.  Fristen im Vergabeverfahren, 3. Aufl“ (ISBN 978-3-942766-03-6), 09/2013, Fachverlag Thomas Ferber
  6.  Fristen im Vergabeverfahren, 2. Aufl“ (ISBN 978-3-942766-02-9),  02/2012, Fachverlag Thomas Ferber
  7. Fristen im Vergabeverfahren, 1. Aufl“ (ISBN 978-3-942766-00-5), 02/2011, Fachverlag Thomas Ferber
Autor der Software:
"Bewertung leicht gemacht mit Excel: Das Hilfsmittel für die Erstellung und Auswertung von Bewertungsmatrizen", (ISBN 978-3-8462-0454-2), 06/2016 Bundesanzeiger Verlag

Autor des Fristenposters

Vorträge und Workshops auf Kongressen und Tagungen, z.B.:
  • Die Zuschlagsbewertung nach der Vergaberechtsreform 2016: Wertungskriterien und Bewertungsmatrizen in der zukünftigen Vergabepraxis“ auf der Vergabetagung 2016 am 21.04.2016 in Berlin;
  • "Das wirtschaftlichste Angebot" auf dem Hamburger Vergabetag am 22.01.2016;
  • Der Weg zum besten Angebot, Bewertungskriterien und Bewertungsmatrizen“ am 13.01.2016 auf der Perimeter Protection in Nürnberg;
  • "Zuschlagsbewertung in der Praxis" am 3.11.2015 beim Kölner Vergabetreff;
  • "Ausschreibung von Berechtigungsmanagement-Systemen" auf der Veranstaltung "Zutritt- und Berechtigungsmanagement" am 12.06.2015 in Darmstadt
Referent für die Präsenzseminare (Praxisratgeber Vergaberecht Thomas Ferber e.K.):
  • Einführung in das Vergaberecht
  • IT-Vergabe
  • Wertungskriterien und Bewertungsmatrizen
  • Bieterstrategien
  • Vergabestrategien für Auftraggeber
  • Vergaberechtsreform 2016
Referent für Vergaberechtschulungen beim Behördenspiegel in Bonn, beim Bundesanzeiger Verlag in Köln, beim Kommunalen Bildungswerk in Berlin und bei der Kyocera Academy in Meerbusch.