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Freitag, 22. Mai 2015

Schwellenwerte und Schätzung des Auftragswertes im Vergaberecht


ISBN 978-3-8462-0564-8
4. Quartal 2015
ca. 120 Seiten
39,00 Euro inkl. MwSt.

Die Schätzung des Auftragswerts ist von zentraler Bedeutung bei der Vorbereitung von Vergabeverfahren. Der Titel „Schwellenwerte und Schätzung des Auftragswertes im Vergaberecht“ ist der Wegweiser durch den Vergaberechts-Dschungel, um zu einer korrekten und nachvollziehbaren Auftragswertschätzung zu kommen.










Der Titel beinhaltet die praktische Bestimmung von Schwellen- und Auftragswerten. Was auf den ersten Blick relativ trivial klingt, ist in der Praxis mehr als komplex. Da die EU-Schwellenwerte von Bauaufträgen und Liefer-/Dienstleistungen unterschiedlich hoch sind, ist die richtige Einordnung des Auftragsgegenstandes von besonderer Wichtigkeit. Eine falsche Einordnung einer Ausschreibung als Bauauftrag obwohl der Auftragsgegenstand richtigerweise als Liefer- / Dienstleistung mit einzuordnen gewesen wäre, kann aufgrund des unterschiedlichen Schwellenwerts schwerwiegende Konsequenzen im Vergabeverfahren haben. Sind im Auftrag Optionen, Eventualpositionen bzw. Vertragsverlängerungen vorgesehen, so müssen auch diese berücksichtigt werden. Ebenso stellt sich sehr oft die Frage, ob Aufträge abhängig oder unabhängig voneinander zu betrachten sind.

Das Buch „Schwellenwerte und Schätzung des Auftragswertes im Vergaberecht“ geht auf die Besonderheiten beim Schätzen des Auftragswerts ein und bereitet die Aspekte zu diesem Thema durch eine Vielzahl an Grafiken und Tabellen anschaulich auf. Durch die durchdachte und praxiserprobte Struktur findet man sich in dem Titel sehr schnell zurecht.

Inhalt 
  • Bedeutung der EU-Schwellenwerte, die Beziehung zum Government Procurement Agreement (GPA) sowie die Höhe der verschiedenen Schwellenwerte für Bauleistungen und Liefer-/ Dienstleistungen
  • Wertgrenzen unterhalb der EU-Schwellenwerte
  • Richtige Einordnung des Auftragsgegenstands als Bauleistung, Lieferleistung oder Dienstleistung
  • Regeln zum Schätzen des Auftragswertes
  • Anforderungen an eine sorgfältige, objektive und realistische Schätzungv Auftragswert bei Bauleistungen
  • Auftragswert bei Lieferleistungen
  • Auftragswert bei Dienstleistungen
  • Auftragswert bei freiberuflichen Leistungen
  • Auftragswert bei Auslobungsverfahren
  • Auftragswert bei Rahmenvereinbarungen
  • Umgang mit Optionen, Eventualpositionen, Vertragsverlängerungen
  • Lose, unabhängige Aufträge, zusammenhängende Aufträge
  • Auftragswert bei Losen
  • Laufzeitbetrachtung von Verträgen, Aufträge mit bestimmten und unbestimmten Laufzeiten
  • Funktionale Zusammenhänge vs. nichtfunktionale Zusammenhänge
  • Auftragswert bei regelmäßig wiederkehrenden Aufträgen
  • Bagatellklausel (20%-Regel)
  • Dokumentationspflicht
  • Folgen mangelhafter, fehlerhafter oder fehlender Schätzung des Auftragswertes
 Sie können bereits heute das Buch direkt beim Bundesanzeiger Verlag vorbestellen.

Sonntag, 18. Januar 2015

Beim Schätzen des Auftragswerts bei öffentlichen Ausschreibungen kann einiges schiefgehen!

Beim Schätzen des Auftragswertes - Schwellenwertberechnung - bei öffentlichen Ausschreibungen kann einiges schiefgehen! Die sorgfältige, objektive, realistische und nachvollziehbare Schätzung des Auftragswertes ist von zentraler Bedeutung für öffentliche Vergabeverfahren. Doch sind bei der Schätzung des Auftragswertes (Schwellenwertberechnung) einige Besonderheiten zu beachten.

Einige Beispiele dazu:
  • Da die Schwellenwerte von Bauaufträgen und Liefer-/Dienstleistungen unterschiedlich hoch sind, ist die richtige Einordnung des Auftragsgegenstandes von besonderer Wichtigkeit. Eine falsche Einordnung einer Ausschreibung als Bauauftrag mit einem aktuellen Schwellenwert von 5.186.000 Euro obwohl der Auftragsgegenstand richtigerweise als Liefer- / Dienstleistung mit einem Schwellenwert von 207.000 Euro einzuordnen gewesen wäre, kann schwerwiegende Konsequenzen im Vergabeverfahren haben (Schwellenwertberechnung - Bauauftrag oder Lieferauftrag?).
  • Sind im Auftrag Optionen, Eventualpositionen bzw. Vertragsverlängerungen vorgesehen, so ist der voraussichtliche Auftragswert aufgrund des größtmöglichen Auftragswertes unter Einbeziehung der Optionsrechte zu schätzen (Schwellenwertberechnung - Optionen, Vertragsverlängerungen und Eventualpositionen).
  • Mehrere Aufträge werden vom Auftraggeber unabhängig voneinander unterhalb des Schwellenwertes ausgeschrieben obwohl die Aufträge funktional zusammengehören und als Gesamtauftrag betrachtet werden müssten.

Das Seminar "Schwellenwerte und Schätzung des Auftragswerts" geht auf die Besonderheiten beim Schätzen des Auftragswerts ein.

Im Einzelnen werden behandelt:
  • Die neuen Schwellenwerte und ihre Bedeutung
  • Vergabeverfahren unterhalb der Schwellenwerte
  • Vergabeverfahren ab Erreichen der Schwellenwerte
  • Regeln zum Schätzen des Auftragswerts (sachliche und zeitliche Aspekte der Schätzung, fehlerhafte Schätzungen, auftragsbezogene Regeln der Schätzung, objektive Kriterien)
  • Richtige Einordnung des Auftragsgegenstands
  • Umgang mit Optionen, Eventualpositionen
  • Unabhängige Aufträge versus Lose
  • Dokumentationspflicht
  • Folgen mangelhafter oder fehlender Schätzung des Auftragswerts
  • Strategien für Auftraggeber und Bieter

Seminartermine