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Montag, 19. Februar 2018

Praxisratgeber Vergaberecht - Fristen im Vergabeverfahren

Praxisratgeber Vergaberecht - Fristen im Vergabeverfahren

Thomas Ferber
Fristen Im Vergabeverfahren
ISBN: 978-3-8462-0560-0
4., vollständig überarbeitete Auflage 2017
544 Seiten (Hardcover), 313 Abbildungen
Bundesanzeiger Verlag

79,- EUR inkl. MwSt.

Bestellbar bei jeder Buchhandlung oder direkt beim Bundesanzeiger Verlag.














Ihre Vorteile
  • Enthält alle Neuerungen der umfangreichsten Vergabereform seit 10 Jahren, einschließlich der UVgO.
  • Die praxiserprobte Struktur ermöglicht den schnellen Durchblick im Fristen-Dschungel.
    Mehr als 300 Grafiken führen Sie leicht verständlich durch das komplexe Thema.
  • Behandelt die Fristen in Vergabeverfahren unterhalb der Schwellenwerte gemäß UVgO und VOB/A.
  • Behandelt die Fristen bei Vergaben oberhalb der Schwellenwerte gemäß VgV, VOB/A-EU, SektVO, VSVgV, VOB/A-VS und KonzVgV.
  • Praxistipps erleichtern die Umsetzung in die Vergabepraxis. 


Die Idee zu diesem Buch entstand, als der Autor in der Vergabepraxis immer wieder mit Fragestellungen rund um die Fristen im Vergabeverfahren konfrontiert war. Trotz vieler guter Bücher zum Vergaberecht fehlte dem Autor aber die ganzen Jahre ein Buch, das sich im Detail mit allen Facetten der Fristen im Vergaberecht beschäftigte und diese griffbereit zur Verfügung stellte.
Und so erschien im Februar 2011 das Buch "Praxisratgeber Vergaberecht - Fristen im Vergabeverfahren" in einer Form, die der Autor selbst für die Praxis gebraucht hat: viele Grafiken und viele Tabellen sowie eine klare Strukturierung.

Die umfangreichen Änderungen im Vergaberecht durch die Vergaberechtsreform 2016 sowie die Änderungen durch das Einführen der Unterschwellenvergabeordnung (UVgO) machten eine Neuauflage notwendig. In der vierten Auflage erscheint dieser Titel nun auch, wie bereits die anderen Titel des Autors zum Vergaberecht (Bieterstrategien im Vergaberecht, Bewertungskriterien und -matrizen im Vergabeverfahren und Schwellenwerte und Schätzung des Auftragswertes im Vergaberecht) im Bundesanzeiger Verlag.
Behandelt werden alle Verfahren nach dem neuen Vergaberecht und soweit zutreffend die Vergabearten
  • öffentliche Ausschreibung, 
  • beschränkte Ausschreibung, 
  • Verhandlungsvergabe, 
  • freihändige Vergabe, 
  • offenes Verfahren, 
  • nicht offenes Verfahren, 
  • Verhandlungsverfahren, 
  • wettbewerblicher Dialog, 
  • Innovationspartnerschaft 
  • sowie die Konzessionsvergabe.









Thomas Ferber
Fristen Im Vergabeverfahren
ISBN: 978-3-8462-0560-0
4., vollständig überarbeitete Auflage 2017
544 Seiten (Hardcover), 313 Abbildungen
Bundesanzeiger Verlag
Erscheinungstermin: 27.04.2017
79,- EUR inkl. MwSt.
Bestellbar bei jeder Buchhandlung oder direkt beim Bundesanzeiger Verlag.



Rezensionen aus früheren Auflagen:

Dr. Wilfried Stüttgen: "Ob Verkäufer oder Einkäufer im Bereich öffentlicher Auftraggeber. Mit dem Buch in Griffweite lässt man sekundenschnell sein Halbwissen hinter sich und findet die exakten Informationen zu den Vergabeverfahren. Die Überschrift "Praxisratgeber" ist vollkommen zutreffend."

Rolf Kosnetzow: "Endlich der richtige Wegweiser durch den Vergaberechts-Dschungel. Ein Praxisratgeber, der seinen Namen wirklich verdient. Für alle, die beruflich mit Ausschreibungs- und Vergaberecht zu tun haben, eine wirkliche Hilfestellung für alle Nicht-Juristen, die schnell und verständlich die passende Information finden müssen. Der Ratgeber ist als gezieltes Nachschlagewerk genauso geeignet wie als umfassendes Werk, um sich mit dieser Materie einmal verständlich auseinanderzusetzen und hilft, sich hiermit einen gewinnbringenden Wissensvorsprung zu verschaffen."

Wolfgang Krause: "In diesem Buch werden auf praktische und sehr übersichtliche Art und Weise Regeln für öffentliche Ausschreibungen erläutert. Schwerpunkt ist der Umgang mit Fristen. Worauf man achten muss, um nicht aufgrund von formalen Mängeln vom Vergabeverfahren ausgeschlossen zu werden. Es kann sowohl als "Lehrbuch" für Einsteiger als auch als Nachschlagewerk für "Profis" beim Bearbeiten von öffentlichen Ausschreibungen genutzt werden. Aus meiner Sicht ist es von einem Praktiker für Praktiker geschrieben, leicht zu lesen, gut strukturiert und deckt alle wesentlichen Fragestellungen zum Thema "Fristen" bei öffentlichen Vergabeverfahren ab."

 R. Steyer: "Wer beruflich mit Ausschreibungen zu tun hat, sollte sich unbedingt dieses Nachschlagewerk zulegen. Abgesehen davon, dass man entsprechende Gesetze und Verordnungen direkt zur Hand hat, werden Regelwerke Fristen etc. vom Autor Thomas Ferber in "normalem" Deutsch sehr anschaulich erklärt. So was hatte ich schon lange gesucht, und bin äusserst dankbar, dass ich mich als Nicht-Juristin nun nicht mehr mit grusel-deutsch Gesetzestexten abplagen muss."

Gregor Wolf: "Ein klasse Nachschlagewerk für alle, die sich im öffentlichen Umfeld mit Ein- oder Verkauf beschäftigen. Hier wird anschaulich erklärt, worauf zu achten ist, welche Gründe sich hinter zu setzenden oder gesetzten Fristen verbergen oder auch, warum dies und jenes Bestandteil eines Vergabeverfahrens ist. Meiner Meinung nach unverzichtbar für alle, die sich beruflich mit dem Thema konfrontiert sehen." 

 Martin Ridolfi: "Habe das Buch gelesen, da ich es beruflich benötige. Hier sind die Fristen, deren Interpretation einem oft einen Streich spielen kann eindeutig erklärt. Gerade die Fristen bringen eine Ausschreibung oft zu Fall oder machen diese angreifbar. Ich benutze es jetzt für den täglichen Gebrauch. Es ist gut zu lesen und die Fristen sind auch als Bilder in den einzelnen Vergabeverfahren anschaulich dargestellt. Ich freue mich bereits jetzt auf die nächsten Bücher der Reihe! Ein Muss für Anbieter und Auschreibende!"

Dienstag, 8. August 2017

Praxisratgeber Vergaberecht - Fristen im Vergabeverfahren


Praxisratgeber Vergaberecht - Fristen im Vergabeverfahren

Thomas Ferber
Fristen Im Vergabeverfahren
ISBN: 978-3-8462-0560-0
4., vollständig überarbeitete Auflage 2017
544 Seiten (Hardcover), 313 Abbildungen
Bundesanzeiger Verlag

79,- EUR inkl. MwSt.

Bestellbar bei jeder Buchhandlung oder direkt beim Bundesanzeiger Verlag














Ihre Vorteile
  • Enthält alle Neuerungen der umfangreichsten Vergabereform seit 10 Jahren, einschließlich der UVgO.
  • Die praxiserprobte Struktur ermöglicht den schnellen Durchblick im Fristen-Dschungel.
    Mehr als 300 Grafiken führen Sie leicht verständlich durch das komplexe Thema.
  • Behandelt die Fristen in Vergabeverfahren unterhalb der Schwellenwerte gemäß UVgO und VOB/A.
  • Behandelt die Fristen bei Vergaben oberhalb der Schwellenwerte gemäß VgV, VOB/A-EU, SektVO, VSVgV, VOB/A-VS und KonzVgV.
  • Praxistipps erleichtern die Umsetzung in die Vergabepraxis.


Die Idee zu diesem Buch entstand, als der Autor in der Vergabepraxis immer wieder mit Fragestellungen rund um die Fristen im Vergabeverfahren konfrontiert war. Trotz vieler guter Bücher zum Vergaberecht fehlte dem Autor aber die ganzen Jahre ein Buch, das sich im Detail mit allen Facetten der Fristen im Vergaberecht beschäftigte und diese griffbereit zur Verfügung stellte.
Und so erschien im Februar 2011 das Buch "Praxisratgeber Vergaberecht - Fristen im Vergabeverfahren" in einer Form, die der Autor selbst für die Praxis gebraucht hat: viele Grafiken und viele Tabellen sowie eine klare Strukturierung.

Die umfangreichen Änderungen im Vergaberecht durch die Vergaberechtsreform 2016 sowie die Änderungen durch das Einführen der Unterschwellenvergabeordnung (UVgO) machten eine Neuauflage notwendig. In der vierten Auflage erscheint dieser Titel nun auch, wie bereits die anderen Titel des Autors zum Vergaberecht (Bieterstrategien im Vergaberecht, Bewertungskriterien und -matrizen im Vergabeverfahren und Schwellenwerte und Schätzung des Auftragswertes im Vergaberecht) im Bundesanzeiger Verlag.
Behandelt werden alle Verfahren nach dem neuen Vergaberecht und soweit zutreffend die Vergabearten
  • öffentliche Ausschreibung, 
  • beschränkte Ausschreibung, 
  • Verhandlungsvergabe, 
  • freihändige Vergabe, 
  • offenes Verfahren, 
  • nicht offenes Verfahren, 
  • Verhandlungsverfahren, 
  • wettbewerblicher Dialog, 
  • Innovationspartnerschaft 
  • sowie die Konzessionsvergabe.









Thomas Ferber
Fristen Im Vergabeverfahren
ISBN: 978-3-8462-0560-0
4., vollständig überarbeitete Auflage 2017
544 Seiten (Hardcover), 313 Abbildungen
Bundesanzeiger Verlag
Erscheinungstermin: 27.04.2017
79,- EUR inkl. MwSt.
Bestellbar bei jeder Buchhandlung oder direkt beim Bundesanzeiger Verlag

Montag, 10. April 2017

Fristen im Vergabeverfahren

Am 27.04.2017 erscheint die nun mittlerweile vierte Auflage des Buchs "Fristen im Vergabeverfahren". Das Standardwerk zum Thema Fristen im Vergabeverfahren ist völlig neu überarbeitet und behandelt die Fristen bei Vergaben oberhalb der Schwellenwerte gemäß VgV, VOB/A-EU, SektVO, VSVgV, VOB/A-VS und KonzVgV sowie unterhalb der Schwellenwerte gemäß UVgO und VOB/A.

Thomas Ferber
Fristen Im Vergabeverfahren
ISBN: 978-3-8462-0560-0
4., vollständig überarbeitete Auflage 2017
544 Seiten (Hardcover), 313 Abbildungen
Bundesanzeiger Verlag
Erscheinungstermin: 27.04.2017
79,- EUR inkl. MwSt.















Die Idee zu diesem Buch entstand, als der Autor in der Vergabepraxis immer wieder mit Fragestellungen rund um die Fristen im Vergabeverfahren konfrontiert war. Trotz vieler guter Bücher zum Vergaberecht fehlte dem Autor aber die ganzen Jahre ein Buch, das sich im Detail mit allen Facetten der Fristen im Vergaberecht beschäftigte und diese griffbereit zur Verfügung stellte.
Und so erschien im Februar 2011 das Buch "Praxisratgeber Vergaberecht - Fristen im Vergabeverfahren" in einer Form, die der Autor selbst für die Praxis gebraucht hat: viele Grafiken und viele Tabellen sowie eine klare Strukturierung.

Die umfangreichen Änderungen im Vergaberecht durch die Vergaberechtsreform 2016 sowie die Änderungen durch das Einführen der Unterschwellenvergabeordnung (UVgO) machten eine Neuauflage notwendig. In der vierten Auflage erscheint dieser Titel nun auch, wie bereits die anderen Titel des Autors zum Vergaberecht (Bieterstrategien im Vergaberecht, Bewertungskriterien und -matrizen im Vergabeverfahren und Schwellenwerte und Schätzung des Auftragswertes im Vergaberecht) im Bundesanzeiger Verlag.
Behandelt werden alle Verfahren nach dem neuen Vergaberecht und soweit zutreffend die Vergabearten
  • öffentliche Ausschreibung, 
  • beschränkte Ausschreibung, 
  • Verhandlungsvergabe, 
  • freihändige Vergabe, 
  • offenes Verfahren, 
  • nicht offenes Verfahren, 
  • Verhandlungsverfahren, 
  • wettbewerblicher Dialog, 
  • Innovationspartnerschaft 
  • sowie die Konzessionsvergabe.
Ihre Vorteile
  • Enthält alle Neuerungen der umfangreichsten Vergabereform seit 10 Jahren, einschließlich der UVgO.
  • Die praxiserprobte Struktur ermöglicht den schnellen Durchblick im Fristen-Dschungel.
    Mehr als 300 Grafiken führen Sie leicht verständlich durch das komplexe Thema.
  • Behandelt die Fristen in Vergabeverfahren unterhalb der Schwellenwerte gemäß UVgO und VOB/A.
  • Behandelt die Fristen bei Vergaben oberhalb der Schwellenwerte gemäß VgV, VOB/A-EU, SektVO, VSVgV, VOB/A-VS und KonzVgV.
  • Praxistipps erleichtern die Umsetzung in die Vergabepraxis.








Thomas Ferber
Fristen Im Vergabeverfahren
ISBN: 978-3-8462-0560-0
4., vollständig überarbeitete Auflage 2017
544 Seiten (Hardcover), 313 Abbildungen
Bundesanzeiger Verlag
Erscheinungstermin: 27.04.2017
79,- EUR inkl. MwSt.
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Mittwoch, 5. April 2017

Fristen im Vergabeverfahren: Von der Bekanntmachung bis zum Zuschlag


Thomas Ferber
Fristen Im Vergabeverfahren
ISBN: 978-3-8462-0560-0
4., vollständig überarbeitete Auflage 2017
544 Seiten (Hardcover), 313 Abbildungen
Bundesanzeiger Verlag
Erscheinungstermin: 27.04.2017
79,- EUR inkl. MwSt.

Das Standardwerk zum Thema Fristen im Vergabeverfahren ist in der 4. Auflage völlig neu überarbeitet und behandelt die Fristen bei Vergaben oberhalb der Schwellenwerte gemäß VgV, VOB/A-EU, SektVO, VSVgV, VOB/A-VS und KonzVgV sowie unterhalb der Schwellenwerte gemäß UVgO und VOB/A.

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Rund um das Thema Fristen bei Vergabeverfahren werden alle Aspekte zu diesem Thema durch mehr als 300 Grafiken anschaulich aufbereitet.

Sie erhalten Antworten zu Fragen wie z.B. wann Fristen beginnen, wann sie enden, wie sich ihre Dauer berechnet, Angebotsfristen, Fristen für Teilnahmewettbewerbe, Fristen zum Anfordern der Ausschreibungsunterlagen, Fristen für Bieterfragen und Rügen, Bindefristen, Informations- und Wartefristen, die Möglichkeiten der Fristverkürzungen und die Notwendigkeit von Fristverlängerung sowie Fristen von Rahmenvereinbarungen. Zusätzlich erfahren Sie, welche Regeln für Samstage, Sonntage und Feiertage in Bezug auf die Fristen gelten.

Behandelt werden alle Verfahren nach dem neuen Vergaberecht und soweit zutreffend die Vergabearten
  • öffentliche Ausschreibung, 
  • beschränkte Ausschreibung, 
  • Verhandlungsvergabe, 
  • freihändige Vergabe, 
  • offenes Verfahren, 
  • nicht offenes Verfahren, 
  • Verhandlungsverfahren, 
  • wettbewerblicher Dialog, 
  • Innovationspartnerschaft 
  • sowie die Konzessionsvergabe.
Ihre Vorteile
  • Enthält alle Neuerungen der umfangreichsten Vergabereform seit 10 Jahren, einschließlich der UVgO.
  • Die praxiserprobte Struktur ermöglicht den schnellen Durchblick im Fristen-Dschungel.
    Mehr als 300 Grafiken führen Sie leicht verständlich durch das komplexe Thema.
  • Behandelt die Fristen in Vergabeverfahren unterhalb der Schwellenwerte gemäß UVgO und VOB/A.
  • Behandelt die Fristen bei Vergaben oberhalb der Schwellenwerte gemäß VgV, VOB/A-EU, SektVO, VSVgV, VOB/A-VS und KonzVgV.
  • Praxistipps erleichtern die Umsetzung in die Vergabepraxis.








Thomas Ferber
Fristen Im Vergabeverfahren
ISBN: 978-3-8462-0560-0
4., vollständig überarbeitete Auflage 2017
544 Seiten (Hardcover), 313 Abbildungen
Bundesanzeiger Verlag
Erscheinungstermin: 27.04.2017
79,- EUR inkl. MwSt.
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Freitag, 20. Mai 2016

Angebotsfristen im offenen Verfahren

Die Angebotsfrist ist der Zeitraum vom Absenden der Bekanntmachung bis zum Abgabetermin für die Angebote.Für den Beginn der Angebotsfrist kommt es nicht darauf an, wann die interessierten potenziellen Bieter die Vergabeunterlagen zur Verfügung haben oder wann die interessierten potenziellen Bieter Kenntnis von der Ausschreibung erhalten haben oder wann die Veröffentlichung der Bekanntmachung erfolgt ist. Für den Beginn der Angebotsfrist kommt es nur auf den Tag der Absendung der Bekanntmachung an TED an.

Bei der Angebotsfrist handelt es sich um eine Ausschlussfrist, sodass Angebote, die nicht bis zum Fristende vorliegen, vom Verfahren auszuschließen sind. Auch eine verspätete Abgabe eines Angebotes um nur eine Minute muss zwangsläufig zum Ausschluss führen.

Bieter gibt sein Angebot nicht persönlich ab 

In vielen Fällen hat der Bieter nicht die Zeit, sein Angebot persönlich beim Auftraggeber abzugeben. Stattdessen nimmt er hierfür einen Expressversand oder einen Kurierdienst in Anspruch. Das funktioniert auch in den allermeisten Fällen und ist auch sinnvoll. Grundsätzlich sollten sich Bieter aber bewusst sein, dass das Risiko des Angebotsausschlusses durch eine verspätete Anlieferung ihrer Angebotsunterlagen bei ihnen liegt.

Abgabe durch die elektronische Vergabe 

Sind diese Probleme mit der elektronischen Vergabe vorbei? Ein klares Jein! Zwar fallen die Probleme mit dem physischen Transportweg weg, dafür kann es aber zu Problemen mit Computern/Software bzw. mit der Datenübertragung bei der elektronischen Vergabe kommen. Eine Abgabe des Angebots in der letzten Minute bleibt folglich weiterhin ein Risiko!

Standard-Mindestangebotsfrist im offenen Verfahren 

Durch die Vergaberechtsreform 2016 wurde die Standard-Mindestfrist beim offenen Verfahren von früher 52 Kalendertagen auf 35 Kalendertage reduziert.

Die deutliche Verkürzung der Standard-Mindestfrist hat ihren Grund darin, dass die Übermittlung der Bekanntmachung der Ausschreibung an TED nur noch elektronisch erfolgen kann und die Vergabeunterlagen vom Auftraggeber unentgeltlich, uneingeschränkt, vollständig und direkt elektronisch abrufbar zur Verfügung gestellt werden.

Weitere Verkürzung der Angebotsfrist im offenen Verfahren 

Durch weitere geeignete Maßnahmen kann der Auftraggeber die Angebotsfrist sogar bis auf 15 Kalendertage reduzieren.
  • Akzeptiert der Auftraggeber die elektronische Übermittlung der Angebote, dann kann die Angebotsfrist um weitere fünf Kalendertage verkürzt werden. 
  • Durch eine Vorinformation über das beabsichtigte Vergabeverfahren kann die Angebotsfrist deutlich auf 15 Kalendertage verkürzt werden. Die Vorinformation muss aber mindestens 35 Kalendertage und höchstens 12 Monate vor Absendung der Bekanntmachung der Ausschreibung an das Amtsblatt der EU versandt worden sein. 
  • Auch beim Vorliegen einer hinreichend begründeten Dringlichkeit kann die Angebotsfrist beim offenen Verfahren bis auf 15 Kalendertage reduziert werden.



Verlängerung der Angebotsfrist 

Können die Angebote nur nach einer Ortsbesichtigung oder Einsichtnahme in nicht übersandte Vergabeunterlagen erstellt werden oder konnte die Frist zum Versenden der Unterlagen bzw. die Frist zur Auskunftserteilung nicht eingehalten werden, so sind die Angebotsfristen entsprechend zu verlängern.

Nimmt der Auftraggeber wesentliche Änderungen an den Ausschreibungsunterlagen vor, dann muss er den Bietern die Möglichkeit geben, die notwendigen Änderungen in deren Angeboten umsetzen zu können. Dafür ist immer eine ausreichende Fristverlängerung notwendig.

Können die Vergabeunterlagen vom Auftraggeber ausnahmsweise nicht uneingeschränkt, vollständig und direkt elektronisch abrufbar zur Verfügung gestellt werden, dann muss die Angebotsfrist um fünf Tage verlängert werden.

Faire Fristen 

Um einen vernünftigen Wettbewerb zu gewährleisten, hat der Auftraggeber aber die Pflicht, eine angemessene Angebotsfrist festzusetzen, die für die Komplexität angemessen und für die Ausarbeitungszeit der Angebote erforderlich ist. Der Auftraggeber darf sich nicht stur auf die Mindestfristen zurückziehen. Vielmehr muss er unter Berücksichtigung der Komplexität und sonstiger bekannter Randbedingungen, wie z. B. Urlaubszeit, Brückentage durch Feiertage, Zusatzzeiten zum Beschaffen notwendiger Bescheinigungen, eine angemessene Frist bestimmen.

Eine zu kurz gewählte Angebots- oder Bewerbungsfrist (beim Teilnahmewettbewerb) schränkt den Wettbewerb unnötig stark ein und erhöht zwangsläufig die Preise. Zu kurze Fristen schrecken zum einen potenzielle Anbieter ab und erhöhen andererseits die Preiskalkulationen, da die Anbieter durch die Kürze der Zeit nicht detailliert genug kalkulieren können und Risikozuschläge mit aufnehmen müssen.

Fazit 

Der Schrecken der ewigen Fristen bei europaweiten Ausschreibungen existiert nach der Vergaberechtsreform nicht mehr. Die Standard-Mindestfrist von 35 Kalendertagen, die unter Verwendung einer Vorinformation bis auf 15 Kalendertage verkürzt werden kann, macht das offene Verfahren zu einem der schnellsten Vergabearten. Grundsätzlich muss die Frist aber angemessen sein.

Der in der aktuellen Ausgabe (2/16) der Zeitschrift Vergabe Fokus erschienene Aufsatz "Angebotsfristen im offenen Verfahren" beschäftigt sich ausführlich mit den Angebotsfristen im offenen Verfahren und zeigt, wann Fristen beginnen und wann diese enden sowie welche Regeln für Samstage, Sonntage und Feiertage in Bezug auf die Fristen gelten. Des Weiteren werden die Möglichkeiten von Fristverkürzungen und die Regeln zum Verlängern der Angebotsfristen behandelt.

Die wichtigsten Fristen im Überblick

Für alle, die die wichtigsten Fristen im Vergaberecht nach der Vergaberechtsreform 2016 im Überblick haben möchten, empfiehlt sich das Fristenposter.


Das Fristenposter zeigt übersichtlich:
  • Angebotsfristen im offenen Verfahren und die Möglichkeiten der Fristverkürzung
  • Teilnahmefristen im nicht offenen Verfahren und die Möglichkeiten der Fristverkürzungen
  • Angebotsfristen im nicht offenen Verfahren und die Möglichkeiten der Fristverkürzungen
  • Teilnahmefristen im Verhandlungsverfahren und die Möglichkeiten der Fristverkürzungen
  • Angebotsfristen im Verhandlungsverfahren und die Möglichkeiten der Fristverkürzungen
  • Teilnahmefristen im wettbewerblichen Dialog
  • Teilnahmefristen bei der Innovationspartnerschaft
  • Teilnahmefristen bei Konzessionsvergaben

Dabei werden soweit zutreffend die Vergabeverordnungen VgV, VOB/A-EU, SektVO, VSVgV, VOB/A-VS und  KonzVgV behandelt.

Größe: DIN A2, 42,0 x 59,4 cm
hochwertiges Material (250g Bilderdruckpapier) 
€ 14,80 inkl. MwSt.
Bundesanzeiger Verlag

Sie können das Poster direkt beim Bundesanzeiger Verlag bestellen.

Sonntag, 24. Januar 2016

Fristen im Vergabeverfahren: Von der Angebotsfrist bis zur Zuschlagsfrist


Thomas Ferber
Fristen Im Vergabeverfahren
ISBN: 978-3-8462-0560-0
4., vollständig überarbeitete Auflage 2016
ca. 400 Seiten  (Hardcover)
Bundesanzeiger Verlag
Erscheint voraussichtlich im 3. Quartal 2016
Subskriptionspreis von 69,- EUR (inkl. MwSt. gilt bis vier Wochen nach Erscheinen des Titels, danach gilt ein Preis von 79,- EUR inkl. MwSt.).

Das Standard-Werk zum Thema Fristen völlig neu überarbeitet. Enthält alle Neuerungen der Vergaberechtsreform 2016.

Die praxiserprobte Struktur ermöglicht den schnellen Durchblick im "Fristendschungel" der neuen EU-Richtlinien.

Grafiken und Tabellen führen Sie leicht verständlich durch das komplexe Thema.


Rund um das Thema Fristen bei Vergabeverfahren werden alle Aspekte zu diesem Thema durch Grafiken und Tabellen anschaulich aufbereitet. Durch die durchdachte und praxiserprobte Struktur finden Sie sich schnell zurecht. Das Buch behandelt die Fristen bei Vergaben gemäß der EU-Richtlinien 2014/24/EU (die neue „klassische“ Vergaberichtlinie), 2014/23/EU (Konzessionsrichtlinie), 2014/25/EU (Sektoren-Richtlinie) sowie 2009/81/EG (Richtlinie für Verteidigung und Sicherheit) bzw. deren Umsetzung in deutsches Recht.

Sie erhalten Antworten zu Fragen wie z.B. wann Fristen beginnen, wann sie enden, wie sich ihre Dauer berechnet, Angebotsfristen, Fristen für Teilnahmewettbewerbe, Fristen zum Anfordern der Ausschreibungsunterlagen, Fristen für Bieterfragen, Bindefristen, Zuschlagsfristen, Informations- und Wartefristen, die Möglichkeiten der Fristverkürzungen und die Notwendigkeit von Fristverlängerung. Zusätzlich erfahren Sie, welche Regeln für Samstage, Sonntage und Feiertage in Bezug auf die Fristen gelten.

Behandelt werden alle Verfahren nach den neuen EU-Richtlinien und soweit zutreffend die Vergabearten:
  • öffentliche Ausschreibung,
  • beschränkte Ausschreibung,
  • freihändige Vergabe,
  • offenes Verfahren,
  • nicht offenes Verfahren,
  • Verhandlungsverfahren,
  • wettbewerblicher Dialog
  • Innovationspartnerschaft

Der Subskriptionspreis von 69,- EUR gilt bis vier Wochen nach Erscheinen des Titels. Danach gilt ein Preis von 79,- EUR. Sie können den Titel bereits heute bei jeder Buchhandlung oder direkt beim Bundesanzeiger vorbestellen.